Studentenrabatte und Tipps aus Februar, 2010

E-Plus ist tot – es lebe BASE! Auch für Studenten?

Beim Mobilfunkanbieter E-Plus scheint so langsam der Letzte das Licht hinter sich aus zu machen. Es können keine neuen Verträge mehr gebucht werden, die Vermarktung wird eingestellt und man wird lediglich zur Partnermarke BASE verwiesen, welche nun mit frischem Konzept promotet wird und ganz offensichtlich E-Plus komplett ablösen soll. Eigentlich schade, aber uns hier bei Geizstudent interessiert ja im Kern ohnehin nur, ob Studenten auch von solchen neuen Angeboten profitieren können. Daher habe ich mir nun einmal die Mühe gemacht und die neuen Base Tarife – oder viel mehr Tarifoptionen – unter die Lupe genommen.

Die schlechte Nachricht zu Beginn: Einen ganz speziellen Studententarif gibt es bei BASE nicht mehr. Beim Thema Studentenrabatt war der Anbieter aber auch zuletzt schon recht zurückhaltend geworden. Sollte hier also zufällig mal wieder jemand mitlesen aus dem Unternehmen, wäre ich durchaus erfreut von Neuigkeiten in der Hinsicht zu erfahren, die dann hier auch garantiert angefügt werden.

Screenshot Base WebseiteJetzt werden wir aber mal konkreter. Das neue Konzept von BASE sieht vor, dass man sich ganz den eigenen Bedürfnissen entsprechend seinen Tarif selbst zusammenstellen kann. Das sieht dann so aus: 30 Telefonminuten und 30 SMS (jeweils netzintern zu BASE versteht sich) sind monatlich komplett kostenlos und immer dabei. Den Rest konfiguriert man sich ganz nach Bedarf dazu. Eine Flatrate von und zu BASE, jeweils Telefonieren und SMS, kostet beispielsweise 10 Euro im Monat. Eine Flatrate ins Festnetz weitere 10 Euro. SMS Flatrate in alle Netze? Machbar, für ebenfalls 10 Euro. Aber in dieser neuen Welt des Individualismus war das noch lange nicht alles: 50 Minuten in jedes Netz dazu? Bitte gern, macht 5 Euro. Wer lieber 500 statt 50 Minuten hätte, zahlt 30 Euro. Und last but not least: Eine Handy-Internet-Flatrate zum Surfen macht auch nochmal 10 Euro.

Update: Ich vergaß zu erwähnen, dass man diese Flats monatlich hinzubuchen oder abwählen kann. Man kann also theoretisch für einen Zeitraum auch alle abwählen und zahlt dann erst einmal keinen monatlichen Betrag mehr (die je 30 Minuten und SMS zu BASE selbst behält man dabei immer).

Wer nun vor lauter Preisangaben noch nicht verschreckt wurde, wird merken dass der eingangs erwähnte Individualismus keine leere Floskel war. Und das neue Konzept könnte tatsächlich aufgehen. Wer sparsam unterwegs ist – und das will ich den meisten Studenten hier mal einfach unterstellen – könnte sich beispielsweise für die ausgewogene Mischung aus 50 Minuten in alle Netze und die SMS Flatrate entscheiden. Das macht 15 Euro monatlich, und 30 Freiminuten zu BASE gibt es auch ja noch dazu. Weitere  Kombinationsmöglichkeiten sollen an dieser Stelle jedem selbst überlassen bleiben, da es derer einfach zu viele gibt, um sie hier alle durchzuspielen.

Was zuletzt nun auch nicht unerwähnt bleiben sollte: Diverse Tarifmöglichkeiten für mobiles Internet werden auch angeboten, von der Tagesflat bis hin zum Bundle aus Netbook mit Tarif. Dies würde aber den Rahmen hier sprengen und sollte daher ebenfalls selbst auf der Homepage des Anbieters durchgerechnet werden.

Fazit: “Kann, muss aber nicht”. Die Bedürfnisse an Handytarife sind extrem verschieden, dem trägt BASE  in der Tat ein stückweit Rechnung mit den verschiedenen Optionen. Und je nach Anforderung kann hier durchaus eine der Kombinationen attraktiver sein, als so mancher Studententarif anderer Anbieter. Da heißt es nur ausprobieren und nachrechnen! Zum Angebot geht es hier.

Notebooktipp in 15,6″: Acer Aspire Timeline 5810TZ

Da unsere Besucher laut Statistik mit Abstand am meisten an (ich denke doch günstigen) Notebooks interessiert sind, die zudem Uni-/Studententauglich sein sollen, habe ich mich dazu entschlossen, dann eben auch etwas mehr zu diesem Thema zu bringen. Ihr sollt bekommen, was euch am meisten interessiert – ist ja nur logisch. Dass aber speziell ich dabei meist nicht unparteiisch bin, muss dagegen in Kauf genommen werden ;) Ich bin nach wie vor großer Acer-Fan, aber nicht weil der Verein mich dafür bezahlen würde, sondern einfach aus eigener langjähriger Erfahrung (und persönlichem Geschmack) heraus. Ich bin einfach weiterhin der Meinung (und das ist ausdrücklich subjektiv), dass der taiwanische Hersteller ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis bietet – und exakt das passt ja hier so gut.

Jetzt aber genug geschwafelt. Ich habe kürzlich schon vom Aspire Timeline 1810TZ berichtet, das ich inzwischen selbst schon eine Weile besitze – und noch immer verliebt in das Gerät bin. Allerdings ist es mit seinen 11,6 Zoll für manche Geschmäcker schon wieder ein Stückchen zu klein. Das ist durchaus legitim, da nicht jeder noch ein “großes” Allround-Notebook sein eigen nennt, und so mancher eben lieber ein größeres haben möchte. Acer hat seine Timeline Serie allerdings inzwischen ziemlich aufgemöbelt, weshalb ich heute mal das andere Ende der Modellserie, nämlich das 15,6 Zoll große Timline 5810TZ beleuchten möchte (die Zwischengrößen 13.3″ und 14″ lasse ich jetzt mal aus).

So, aber nun mal zum technischen Aspekt. Das Acer Aspire Timeline 5810TZ ist mit seiner Bildschirmdiagonale von 15,6 Zoll ein typischer Vertreter der “Allrounder”. Nicht zu klein, nicht zu groß, und mit der Auflösung von 1366 x 768 Pixeln auch noch “HD-Ready”. Auch hier habe ich wieder bewusst die “TZ” Variante gewählt, da die langsamere “T” Version mit Single-Core CPU einen Kauf – meiner Meinung nach – nicht wert ist. So kommt beim TZ auch wieder der schon bekannte “Ultra Low Voltage” Intel Pentium Dual Core SU4100 mit 2 x 1.3 GHz zum Einsatz. Kein Leistungssportler, aber durchaus performant genug, um alltägliche Aufgaben unter Windows 7 locker flüssig auszuführen, inklusive HD-Videos und allerlei weiteren Multimediageschichten, solange man nicht gerade Hardcore-Gamer ist. Besonders auszeichnend für die Timelines ist allerdings der geringe Stromverbrauch, der auch hier wieder mit 8+ Stunden angegeben wird. Beim kleinen 1810TZ konnte ich diesen noch aus eigener Erfahrung bedenkenlos attestieren – ob das größere 5810TZ diesen auch wirklich schafft, kann ich leider nicht sagen. Eventuelle Kommentare von Besitzern des Gerätes wären sicher aufschlussreich.

Weitere Ausstattung: 500 GB Festplattenplatz, 4 GB Arbeitsspeicher (hier sogar schon DDR3!), Cardreader, HDMI, WLAN, Windows 7. Der 5810TZ kommt zudem auch schon mit Bluetooth daher, und im Gegensatz zu den ganz kleinen ist auch ein DVD-Brenner mit an Bord. Was für die Modellserie besonders typisch ist, ist zudem das geringe Gewicht und die flachen Abmessungen (werden angebenen mit 2,4 kg und 378 (B) x 259 (T) x 24.8/29.7 (H) mm).

Im Prinzip also wirklich “das 1810TZ in groß”, wenn man so will. Interessant ist dabei noch der Preis: Aktuell 619 Euro bei Amazon. Für ein 15er, das durch lange Akkulaufzeit und geringes Gewicht besonders Unitauglich sein dürfte, ein fairer Preis. Wer als Einsatzzweck also Dinge wie Office, Internet, Videos, aber durchaus auch Grafik mit Photoshop & Co. auf der Liste hat, kann hier sicherlich zugreifen.

Hier gibts den 5810TZ bei Amazon

Unterwegs Surfen: Vodafone Websessions Stick für 29,95 Euro

vodafone.de

Auch wenn der Fonic Surfstick hier der absolute Renner unter den Geiz-Studenten ist (siehe hier), so wurden besonders unter denen, die kein ordentliches UMTS/HSDPA Netz von O2 in ihrer Nähe haben, Stimmen laut, die für ein D-Netz plädierten. Mir ist nun etwas bei Vodafone aufgefallen, nämlich das WebSessions USB-Stick Paket für 29,95 Euro. Das Ganze ist übrigens eine Prepaid-Geschichte, man muss also keinerlei Vertrag abschließen.

Aufgefallen ist mir besonders der recht günstige Gerätepreis – solche Surfsticks kosten sonst meistens eher das Doppelte. Daher ist davon auszugehen, dass das Vodafone Teil einen SIM-Lock haben dürfte. Jetzt aber mal zum Tarif selbst. Man kann sich sozusagen eine gewünschte Websession auswählen, beim Online gehen, und zwar:

  • 15 Minuten: 0,49 €
  • 2 Stunden: 1,95 €
  • 24 Stunden: 4,95 €
  • 7 Tage: 9,95 €

Bezahlt wird dann entweder übers CallYa Konto oder per Guthabenkarte. Der Tarif ist dabei ein Stück teurer als z.B. bei Fonic, jedenfalls bei bis zu einem Tag, und genauer abgrenzbar (bei Fonic gibt es nur die 1-Tages-Option für 2,50 Euro).

Für alle D-Netz Freunde also sicherlich eine interessante Sache, sofern man nur gelegentlich unterwegs Online gehen möchte (denn sonst würde sich eher ein Datentarif in Vertragsform lohnen).

Hier gehts zum Angebot

Studenten-Spartipp: Office 2010 Beta kostenlos herunterladen

Wie schön, dass Microsoft seine Distributionspolitik hinsichtlich öffentlichen Beta-Versionen in den letzten Jahren grundlegend geändert hat. Auch das bald erscheinende Microsoft Office 2010 lässt sich nämlich völlig kostenlos als Betaversion bei Microsoft herunterladen und kann somit getestet werden. Die Beta ist meines Wissens dabei lauffähig bis Ende Oktober 2010 (es heißt, dass die finale Version wohl etwa Mitte des Jahres veröffentlicht wird).

Das ist jetzt natürlich ein unglaublich toller Spartipp für Studenten. Denn mit MS Office arbeiten sehr viele Studis – oder sind gar dazu gezwungen. Da bietet sich so eine kostenfreie Beta natürlich wunderbar an. Achja, mit dabei sind übrigens wie gewohnt Word, Excel, Powerpoint, Outlook, Access und auch Publisher, OneNote, Infopath, Communicator und SharePoint Workspace.

Im folgenden die Adresse zur Downloadseite, ein Windows Live ID Zugang ist allerdings Voraussetzung (kann im Verlauf einfach eingerichtet werden):

http://www.microsoft.com/office/2010/de/default.aspx

Doch was ist überhaupt eine Beta?

Hier mal eine kurze Erklärung für alle, die nicht so große PC-Freaks sind – alle anderen dürfen das hier gerne auslassen: Darunter versteht man eine noch nicht 100%tig fertige Version, die noch etwas getestet werden muss. Dies bedeutet in der Regel, dass zwar praktisch alle Funktionen und Features bereits integriert sind, aber noch kleinere “Bugs” (Fehler) auftreten können, oder hier und da der letzte Feinschliff noch fehlt. Es ist nur eben nicht unbedingt die Regel, dass ein Softwarehersteller eine Beta seines Produktes kostenlos der Öffentlichkeit preisgibt. Doch sowas wird natürlich auch nicht nur aus reiner Menschenfreundlichkeit gemacht: So kann der interessierte Nutzer auch noch als Tester wichtige Informationen liefern über Fehler, Abstürze und so weiter.

Es wird in der Regel geraten, so eine Version nicht “produktiv” zu nutzen, da eben z.B. auch Abstürze vorkommen können. Dies sollte man im Vorfeld wissen. Allerdings habe ich zum Beispiel mit früheren Betas und Release Candidates (z.B. von Windows 7) sehr sehr gute Erfahrungen gemacht.

Den Stern im Studentenabo lesen mit Rabatt

Der Anbieter abo-direkt bietet für interessierte Studenten die Zeitschrift Stern auch im Studentenabo an. Verglichen mit dem Normalpreis für 12 Monate von 156 Euro zahlen Studenten nur 114,40 Euro. Dazu kann man sich noch eines von mehreren kleinen Geschenken auswählen (z.B. 10 Euro Videobuster Gutschein oder kostenloser Check bei pitstop).

Direkt zum Angebot gehts hier. Man muss nur unten “Studentenabo” auswählen.