Studentenrabatte und Tipps aus März, 2010

Extremsparen: 2 Notebooks ohne Windows für 349 Euro

Bei der heutigen Notebook Kaufberatung soll mal richtig geknausert werden. Und zwar gehen wir dabei sogar soweit, auf ein mitgeliefertes Windows Betriebssystem zu verzichten. Kurz zur Erklärung: Wer sich ein Notebook kauft, bekommt in der Regel eine Windowsinstallation dazu, dies scheint so selbstverständlich, dass man gar nicht mehr darüber nachdenkt. Aber: Die meisten Studenten bekommen Windows durch ihre Hochschule über MSDNAA kostenlos (Infos siehe in diesem Beitrag), oder – falls nicht – zumindest sehr günstig (siehe in diesem Beitrag). Bleibt auch noch die Gruppe derjenigen, die evtl. noch eine Windowslizenz übrig haben, oder vielleicht sogar wirklich darauf verzichten wollen und stattdessen ein freies System wie Linux nutzen möchten.

Warum also für etwas mitbezahlen, das man gar nicht benötigt oder woanders kostenlos bekommt? Echtes Sparpotenzial eröffnet sich hier also. Der Notebookversender notebooksbilliger.de bietet diverse Geräte ohne Betriebssystem an. Ich habe dort mal zwei solide Laptops für nur 349 Euro herausgesucht, mit denen der preisbewusste Student für alle üblichen Arbeiten, Internet, Office und mehr gerüstet ist.

LENOVO G550

Erst das Technische: Ein 15,4″ Zoll Gerät (1366 x 768 Pixel Auflösung, also HD 720p) mit Intel Pentium Dual Core Prozessor 2 x 2.0 GHz, 2 GB RAM und 250 GB Festplatte. Grafik ist onboard. DVD Brenner und WLAN sind natürlich ebenso mit dabei. Mit anderen Worten, für den günstigen Preis von nur 349 Euro durchaus brauchbare Rechenleistung, solange man damit nicht Spielen möchte. Denn die Onboard-Grafik kommt keinesfalls mit aktuellen Spieletiteln klar. Alles andere, inklusive (HD-)Videos anschauen stellt für das Lenovo allerdings kein Problem dar.

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Acer Extensa 5630EZ

Das Extensa ist rein technisch dem Lenovo sehr ähnlich. Ebenfalls 15,4″ (allerdings hier 1280 x 800), 2 x 2.0 GHz, 2 GB RAM, 250 GB Festplatte und so weiter…

Während beim Lenovo allerdings FreeDOS als Betriebssystem mitgeliefert wird, wird beim Acer Linpus Linux mitgeliefert, mit dem man zumindest fürs erste ein wenig Arbeiten können dürfte.

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(Über)leben ohne Festnetz: Günstig surfen und telefonieren

Ich bin mir sicher, dass fast jeder Student früher oder später in eine solche Situation kommt, in der er zumindest zeitweise keinen Festnetzanschluss besitzt. Entweder schon zu Beginn seines Studiums bis der Telefonanschluss samt DSL in der neuen Wohnung geschaltet ist, oder aber später im Praxissemester. Und gerade im Praktikum, wenn man denn nicht zu Hause wohnen kann, sei es nun 3 oder 6 Monate lang, wird man oftmals auf einen festen Telefonanschluss bzw. DSL verzichten, weil sich dies für die kurze Zeit einfach nicht lohnt. Mal ganz abgesehen davon, dass z.B. die Telekom 24 Monate Mindestvertragslaufzeit voraussetzt.

Doch besonders ohne Internet geht ja heute kaum noch etwas. Also wie soll man das ohne Festnetz und DSL überleben? Im folgenden also ein kleiner Guide, wie man günstig ein paar Monate ohne den geliebten Festnetzanschluss überbrücken kann.

Prepaid machts möglich

Beginnen wir mal mit dem Telefonieren. Ein Handy hat ja in der Regel inzwischen ohnehin jeder. Wer einen passenden oder sogar flexiblen Tarif hat, mit dem er bereits günstig “nach Hause telefonieren” kann, muss sich hier also schonmal keine Gedanken machen. Oft ist es aber so, dass man z.B. im Praktikum, weg von zu Hause und von der gewohnten Studentenbude, ein anderes Telefonierverhalten an den Tag legt und eben auf die evtl. bis dahin gewohnte Festnetz-Flatrate des Telefonanschlusses verzichten muss. In so einem Fall gibt es diverse Prepaid-Flats, mit denen man unendlich ins Festnetz telefonieren kann. Zum Beispiel wäre da die Congstar Kombi Flat für monatlich 9,99 Euro. Damit telefoniert man kostenlos zu Congstar und ins Festnetz. Diese ist auch ohne Mindestvertragslaufzeit buchbar (kostet allerdings dann einmalig 25 Euro). Wer in seiner festnetzlosen Zeit also viel nach Hause, zur Freundin etc. telefoniert, ist hier für knapp 10 Euro gut bedient.

Aber auch das neue BASE Tarifmodell hat hier einiges zu bieten: Zwar ist es genaugenommen ein Vertrag mit 24 Monaten Laufzeit, zu dem man diverse Flatrates hinzubuchen kann, doch man muss es nicht. So kann man z.B. auch hier eine Flat ins Festnetz für nur 10 Euro buchen, oder eine SMS Flat in alle Netze für ebenfalls 10 Euro. Praktisch daran ist, dass man diese Pakete monatlich auch wieder abwählen kann und dann eben keine Kosten hat. Genaues zum neuen BASE Tarif und den weiteren Flats habe ich in diesem Artikel bereits geschrieben.

Jetzt zum Surfen: Hier darf ich zum wiederholten Male meinen berühmten Modding des Fonic Surfstick mit Simyo Blogartikel anführen, da er perfekt passt. Ich fasse an dieser Stelle einmal kurz zusammen, Details bitte im verlinkten Artikel nachlesen: Man besorge sich den Fonic Surf Stick (da läuft momentan auch eine Promoaktion für 39,95 Euro) und nach Bedarf noch eine simyo Prepaidkarte für aktuell 5,90 Euro. Bei Fonic kann man pro Kalendertag für 2,50 Euro unbegrenzt surfen. Der Vorteil: Kosten werden eben nur an Nutzungstagen verursacht. Seit neuestem ist auch noch ein Kostenairbag mit dabei, das heißt: Ab dem 10ten Tag (= 25 Euro) kostet jeder weitere Tag des Surfens im aktuellen Monat nichts mehr. Mehr als 25 Euro sind also nicht zu zahlen.

Für echte Wenignutzer geht es aber eben noch günstiger: Mit der simyo Prepaidkarte kann man den Surfstick ebenso nutzen und zahlt dann nur 24 Cent pro MB (gut, wenn man z.B. nur mal kurz Mails abrufen möchte), oder kann für 30 Tage eine Prepaid Internetflat für knapp 10 Euro buchen. Diese ist wirklich sehr günstig, beinhaltet allerdings nur 1 GB (sprich ein einziges Gigabyte) an Volumen. Ein Wenigsurfer, der hauptsächlich Mails schreibt, googelt, in Foren und Blogs liest, aber eben keine Videos anschaut, wird damit auskommen und spart eine Menge Geld.

Dies waren im Bereich Prepaid nun ein paar interessante Beispiele, mit denen man problemlos eine gewisse Zeit überbrücken kann, ohne sich einen festen Telefon- bzw. DSL Anschluss buchen zu müssen. Es gibt noch einige weitere Tarife, daher verweise ich an dieser Stelle auch noch auf mein kürzlich gestartetes kleines Nebenprojekt www.prepaidvergleicher.de. Hier werden nach und nach etwas ausführlichere Informationen zum Thema Prepaid Vergleich zusammengetragen.

Günstige Kleidung für Modebewusste

Egal ob Dolce & Gabana, Tommy Hilfiger, Diesel… und noch viele dutzend andere: Bis zu 70% Rabatt gibt es im Online Outlet dress-for-less. Ein echter Tipp für modebewusste Studis die auf Marken- und Designerkleidung wert legen, aber nicht so viel zahlen wollen ;)

Darüberhinaus gibt es dort auch noch Markenuhren für Sie & Ihn.

Update: Ich habe ein Promotionbanner zur Verfügung gestellt bekommen. Für meinen Geschmack ein wenig zu bunt und nervig, aber wenn man den Shop über diesen Link betritt, bekommt man bis 5. April einen 15 Euro Gutschein. Dieser wird bereits automatisch im Warenkorb berücksichtigt. Hier der Banner, einfach anklicken:

ADAC Studentenrabatt

Nachdem der gute Schorsch hier in letzter Zeit mehr als einmal mit seinem alten Hobel arge Probleme hatte, kam mir nun die Idee, das ADAC Studentenrabatt Angebot für die Mitgliedschaft aus unserer Auto und Mietwagen Rubrik nochmals hervorzuheben.

Während die Standardmitgliedschaft normalerweise 44,50 Euro im Jahr kostet, zahlen unter 27-Jährige in Ausbildung (also nicht nur ein Studentenrabatt, sondern auch für Azubis!) nur 33,30 Euro / Jahr. Bei der PlusMitgliedschaft sind es entsprechend 49,40 Euro statt 60,60 Euro.

Da sich aber nun viele fragen werden, was der ADAC einem so bietet, z.B. wenn es mit dem Studentengefährt mal Probleme gibt, hier ganz kurz und knapp ein paar Infos:

  • Pannenhilfe: Wenn der Wagen mal nicht so will, etwas defekt, die Batterie leer, der Keilriemen gerissen ist, oder was sonst eine Weiterfahrt alles so unmöglich machen kann. Selbst schon mehrfach benötigt und jedesmal glücklich darüber, wenn die “gelben Engel” das Auto wieder fit machen. Übrigens zahlt man nur das Material, wenn solches gegebenenfalls benötigt wird (z.B. neue Kühlflüssigkeit, Riemen etc.). Die Jungs sind zudem super nett und tun ihr Bestes, das Auto an Ort und Stelle zu flicken.
  • Abschleppen: Wenn gar nichts mehr geht, werden Abschleppkosten zur nächsten geeigneten Werkstatt bis 200 Euro übernommen.
  • Rechtsberatung: Auch telefonisch, wenn man sich z.B. mal mit seinem Autohändler streitet ;)
  • Diverse Rabatte für ADAC Mitglieder: zum Beispiel gibts bei Shell sogar Rabatt auf jeden Liter Sprit, und auch sonst jede Menge Anbieter die verschiedene Rabatte anbieten.

Das war nur ein grober Abriss, genaue Infos was der ADAC einem noch so bietet, gibt es direkt auf der ADAC Homepage.