Acer Timeline 1810TZ: Subnotebook zum Netbook Preis

Acer Aspire Timeline 1810TZ

Update2: Bis 27. Februar gibt es bei Amazon 50 Euro Sofortrabatt für das TimelineX 1830TZ (und weitere Acer Produkte!) Wichtig: Der Rabatt wird erst an der Kasse abgezogen!

Update: Das 1810TZ wurde nun durch das neue Modell Acer TimelineX 1830TZ ersetzt. Da es nur unter der Haube Neuerungen gibt, führe ich diese hier mal schnell in Kürze auf:

Prozessor ist nun ein Intel Pentium U5600 mit 2 x 1,33 GHz. Dieser dürfte im Prinzip vergleichbar mit dem des Vorgängermodelles sein, ist aber eben eine deutlich modernere Version die ein klein wenig leistungsstärker sein dürfte. Außerdem gibts nun 500 GB Festplattenplatz. Kosten tut das Ganze nun 499 Euro bei Amazon. Der Rest dürfte mit dem alten 1810TZ identisch sein, deshalb für weitere Infos einfach ab hier den alten Artikel von damals lesen:

(Artikel von 2010, bitte Update oben beachten): Hier mal wieder ein nützlicher Spartipp zum Thema “Notebook”, der für den einen oder anderen vielleicht Gold wert sein dürfte. Ganz bestimmt aber für Studenten, die noch ein Laptop suchen, das folgende Kriterien erfüllen soll:

  1. Es sollte günstig,
  2. darüberhinaus rundum hörsaaltauglich sein und
  3. Rechenleistung auf dem Niveau eines Notebooks – und nicht Netbooks – bieten

Wer jetzt gerade aufgehorcht hat, sollte sich die Mühe geben, weiterzulesen 😉 Ich habe vor kurzem ein (Sub)Notebook entdeckt, welches diese Kriterien allesamt erfüllt, und konnte das Gerät auch schon testen: Das Acer Aspire Timeline 1810TZ (Link durch neues 1830TZ ersetzt, für 499 Euro!), für aktuell ab 475 Euro inklusive Versandkosten.

Es ist mit dem 11,6″ großen Bildschirm eine kleine, aber entscheidende Ecke größer als übliche Netbooks. Die Auflösung von 1366 x 768 Pixeln (16:9) ist zudem auch noch “HD-Ready” und ermöglicht alltägliches Arbeiten, Surfen und natürlich Filme schauen deutlich angenehmer, als bei den kleinen Netbooks, die in der Regel nur 1024 x 600 haben. Mit den Abmessungen geht auch eine Tastatur in angenehmer Größe einher. Was mich dabei besonders gewundert hat: Das Timeline 1810TZ ist genauso leicht und flach wie mein (etwas kleineres) MSI Wind Netbook.

Doch was mich dabei fast schon “geärgert” hat: Während mein Netbook-Akku rund 5 Stunden durchhält, schafft es das Timeline ohne all zu große Mühe 8-10 Stunden im Akkubetrieb (in manchen Quellen ist sogar von bis zu 12 h die Rede, dazu kann ich aber selbst noch keinerlei Erfahrungsbericht beisteuern). Und trotz der Sparsamkeit wird eine gute Rechenleistung geboten: Es werkelt ein sogenannter “Ultra Low Voltage” Prozessor darin, nämlich der Pentium Dual Core SU4100, mit 2 x 1,3 GHz. Die Dualcore-CPU ist dabei ein entscheidender Vorteil gegenüber dem – im Vergleich eher lahmen – Atom Prozessor aus Netbooks. Und nicht von der vergleichweise niedrigen Taktrate abschrecken lassen: Der 1810TZ wird mit Windows 7 ausgeliefert, welches auch absolut flott seinen Dienst verrichtet. Einen Unterschied zu meinem deutlich stärkeren “großen” Notebook konnte ich nicht feststellen.

Ansonsten sind alle üblichen und nützlichen Ausstattungen mit an Bord: 2 GB RAM, 320 GB Festplatte, LAN, WLAN, Kartenleser, HDMI Anschluss (!), Webcam, … Ein optisches Laufwerk fehlt allerdings, was bei dieser Größe ganz natürlich ist. Ganz im Gegensatz zum leider auch fehlenden Bluetooth – das ist etwas schade. Man muss sich also einen entsprechenden USB Bluetooth-Adapter zulegen, wenn man nicht darauf verzichten möchte.

Das Timeline 1810TZ gibt es aktuell beispielsweise bei Amazon für 475 Euro inklusive Versand. Achtung: Es existiert auch ein Timeline 1810T (ohne “Z”). Dieses ist für rund 30-40 Euro weniger zu haben, arbeitet dafür aber nur mit einem deutlich langsameren Core Solo (also Einkern-) Prozessor. Mein persönlicher Tipp: Hier nicht am falschen Ende sparen!

Fazit: Klein (aber nicht zu klein), leicht, extrem ausdauernder Akku und auch noch günstig. Beim Timeline 1810TZ hat Acer wirklich (fast) alles richtig gemacht. Lediglich Bluetooth hätte dem Gerät noch gut gestanden, und der Laptopdeckel könnte Fingerabdrücke nicht magischer anziehen. Daher stehe ich auch dazu, dass die kleinen Lobeshymnen meinerseits hier nicht fehl am Platz sind. Denn in dieser Preis- und Geräteklasse hat es aktuell einen Platz ganz weit oben verdient und dürfte nicht zuletzt dank seiner Hörsaaltauglichkeit ein echter Spartipp für uns Studenten sein.

Nachtrag: Da wir nicht nur Werbeaussagen nachbeten, sondern – zumindest meistens 😉 – wissen, was wir so von uns geben, konnte ich selbst nicht widerstehen, da die Vorteile gegenüber herkömmlichen Netbooks einfach auf der Hand liegen. So habe ich mein Wind Netbook kürzlich gegen das Timeline getauscht und bin nicht enttäuscht worden. Das Timeline ist sogar noch ein ganzes Stück flacher, aber auch schicker. Die Rechenleistung um Welten besser, und dank Windows 7 ist man auch tatsächlich up-to-date. Und was jetzt auch wirklich für einige interessant sein könnte: Die oben erwähnte herausragende Akkulaufleistung kann ich nun auch selbst bestätigen. Wenn man die Beleuchtung des Bildschirms nicht hochdreht (welcher auch auf unterster Stufe noch ganz gut ablesbar ist), sind tatsächlich mehr als 8 Stunden im Officebetrieb drin. Das hat mich, um ehrlich zu sein, nun im Praxisbetrieb wirklich begeistert. Ansonsten ist den obigen Ausführungen soweit nichts mehr hinzuzufügen.

– Greg

10 Comments

  • Chris
    1. Dezember 2009 - 09:55 | Permalink

    Mhhhh, wieso die Überschrift “Subnotebook zum Netbook Preis”? 499 € für ein Netbook ist dann doch etwas hoch gegriffen. 🙂

  • Greg
    1. Dezember 2009 - 11:12 | Permalink

    Zugegeben, vielleicht ein wenig reisserisch 😉 Aber in der Größenklasse mit dieser Rechenleistung sind die Timelines wirklich am unteren Ende der Preisskala. Außerdem hat sich die Überschrift irgendwie gut angehört 😉

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  • Dudel
    10. Februar 2010 - 17:15 | Permalink

    Welche Auflösungen sind damit möglich? 1366×768 sind für mich genauso nutzlos wie die üblichen 1024×600. Funktioniert die Einstellung auf 1024×768? Ich möchte das Gerät an einen externen 17″ Monitor anschließen.

  • Greg
    10. Februar 2010 - 17:33 | Permalink

    @Dudel: Ich habe das Gerät extern bislang nur einmal per HDMI an einem LCD-TV betrieben. Aber in so einem Fall ist die Timeline-Auflösung von 1366×768 unwichtig, hier kommt es eher darauf an, welche Auflösung der externe Monitor unterstützt. Denn einstellbar sind praktisch alle. Ich hatte am LCD 1920×1080, hätte aber noch eine Menge mehr zur Auswahl gehabt. 1024×768 sollten also genausowenig ein Problem darstellen…

  • Pingback: Notebooktipp in 15,6″: Acer Aspire Timeline 5810TZ « Geizstudent Blog - Studentenrabatte, Rabatt für Studenten

  • Dudel
    16. April 2010 - 18:58 | Permalink

    Danke. Habe mir das Gerät in Silber besorgt. Es ersetzt problemlos einen 5 Jahre alten PC. Ich bemerke zumindest keinen Unterschied. Win 97 habe ich entfernt und durch XP ersetzt. Auch hier kann ich keine wirklichen Unterschiede in Sachen Geschwindigkeit und Leistung erkennen. Soweit gibt es also nichts zu bemängeln, außer, dass sich die Tastatur sehr schnell abnutzt. Das hatte ich bei meinem früheren Notebook nicht. Ich hoffe, dass man die irgendwie ausbauen und wechseln kann.

  • Robert
    24. Juni 2010 - 10:20 | Permalink

    Hey, sehr interessanter Test. Überlege mir gerade genau dieses Modell zu kaufen, ebenfalls für die Uni. Ich hätte mal zwei Fragen an dich:

    – Wie ist die verbaute Tastatur? Sehr flach? Wie ist sie von der Größe her? Kann man damit schnell und viel und lang tippen oder eher nicht?

    – Wie sind die 2 GB Ram verbaut? Wäre da noch Platz zum Aufrüsten?

    Danke!

  • Greg
    24. Juni 2010 - 10:24 | Permalink

    Hallo Robert,

    zu 1)

    Ja, die Tastatur ist flach, komplett. Das ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, nach einer Weile hat man das aber raus. Von der Größe her gibt es nichts zu meckern, das ist der Vorteil gegenüber Netbooks, die noch ein Stückchen kleiner sind.

    zu 2)

    Bei mir war nur ein einziges 2 GB Modul verbaut, weshalb auch ich direkt ein weiteres dazugekauft habe.

    Gruß, Greg

  • Thorsten
    4. Juni 2011 - 12:29 | Permalink

    Mit dem TimelineX 1830 hat sich Acer ein richtiges Ei gelegt.
    Es ist gefühlt nicht schneller als das 1810 und der Akku hält nicht mal miserable 5 Stunden. Wer kann sichere sich ein 1810…

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