Jeden Tag sparen – 20 Ideen für einen günstigen Alltag

(von Gaby Kruse)

In jedem Bereich des Alltags verbirgt sich ein gewisses Sparpotenzial. Falls auch euer Studentenleben etwas günstiger sein dürfte und es manchmal knapp wird zum Monatsende, solltet ihr einen Bick in die folgende Liste werfen. Ich habe 20 Ideen zum Geldsparen zusammengefasst, die sich in der Praxis leicht umsetzen lassen.

1. Telefon, Mobilfunk und Internet

iphone-500291_1280Schaut eure Tarife und Verträge zu Festnetz, Mobilfunk und Internet sorgfältig durch und fragt euch, ob ihr tatsächlich noch den derzeit günstigsten Anbieter habt. Beim Vergleichen von unterschiedlichen Angeboten ist auf schnelle Übertragungsraten, flexible Laufzeiten und günstige Preise zu achten. Attraktive Rabatte gibt es bei individuellen Studententarifen, welche der Großteil der Provider im Programm hat. Weil die Gegenüberstellung und Recherche nach den jeweils günstigsten und besten Anbietern jede Menge Zeit und Nerven kostet, solltet ihr praktische Vergleichsportale nutzen. Unter www.dslvertrag.de könnt ihr zum Beispiel eine sofortige Verfügbarkeitsprüfung für DSL-Anbieter in eurem Wohnort sowie einen unabhängigen Preisvergleich durchführen. Lediglich die Adresse muss hierfür angegeben werden. Bei der Wahl des Mobilfunkvertrags ist es ratsam sich am konkreten Bedarf zu orientieren. Wer viel und überwiegend simst, sollte beispielsweise einen Tarif wählen, der ausreichend Gratis-SMS oder gar eine Flatrate enthält. Weiterführende Tipps für schnelles Internet zum günstigen Preis wurden schon im Beitrag „Schnelles Netz für die Studenten-WG“ erläutert.

2. Wasser

Ihr kauft teures Mineralwasser im Supermarkt? In den meisten Fällen sind diese Ausgaben unnötig. Das Leitungswasser gehört in Deutschland zu den Lebensmitteln, die am strengsten kontrolliert werden. Spart euch das Geld und die ständige Schlepperei von Flaschen. Bedient euch stattdessen am Wasserhahn. Das Wasser ist wesentlich günstiger und ihr produziert deutlich weniger Müll.

3. Kaffee

Jeden morgen einen teuren Coffee-to-go aus der Bäckerei? Das muss nicht sein und ist auf Dauer extrem kostenintensiv. Die Investition in einen isolierenden Kaffeebecher wäre eine günstigere Alternative. Ihn könnt ihr jeden morgen mit einem selbst gemachten Kaffee füllen und mit in die Uni nehmen. Das spart Abfall und viel Geld, das ihr anderweitig sinnvoller verwenden könntet. Gut verschließbare Deckel mit kleiner Trinköffnung, genau wie bei den gekauften Pappbechern, verhindern das Verschütten. Coole Designs sind überall zu finden.

4. Friseur

Wenn ihr beim Friseur nach dem Auszubildenden verlangt, könnt ihr von günstigen Anfängerpreisen profitieren. Wer sich außerdem selber föhnt, spart zusätzlich!

5. Bekleidung

Viele Kleider werden nicht benötigt, aber dennoch gekauft, weil sie gerade Trend sind. Ich rate euch vor jedem Einkauf zu überdenken, ob die Textilien tatsächlich nötig sind. Falls ja kann es Sinn machen in Second-Hand-Shops zu stöbern. Dort gibt es oft besonders schöne Vintage-Stücke zum kleinen Preis.

6. Lebensmittel

bananas-698608_1280Grundsätzlich geht es beim Füllen des Kühlschranks darum satt zu werden und nicht einen Vorrat für mehrere Wochen anzulegen. Leider werden viel zu viel Lebensmittel entsorgt, weil sie nicht rechtzeitig gegessen werden. Macht euch einen Wochenplan und kauft entsprechend nur das ein, was zum Zubereiten nötig ist. Geht am besten satt einkaufen. Erfahrungsgemäß kauft man dann deutlich weniger. Konzentriert euch auf saisonale und regionale Produkte, um gleichzeitig gesund zu essen.

7. Bezahlung

Gewöhnt euch an bar zu bezahlen und die EC- oder Kreditkarte nur im Notfall einzusetzen. Es ist erwiesen, dass Verbraucher für gewöhnlich mehr Geld ausgeben, wenn sie bargeldlos zahlen. Konsumenten, die Bares aus dem Geldbeutel holen und mit Scheinen oder Münzen zahlen, denken sorgfältiger und kritischer über Anschaffungen nach.

8. Buchführung

Um zu klären, wo zu viel Geld ausgegeben wird, solltet ihr eure monatlichen Ausgaben zumindest für zwei Monate penibel genau notieren. Währenddessen setzt ihr euch bewusst mit eurem Konsumentenverhalten auseinander und deckt womöglich Summen auf, die euch bislang nicht aufgefallen sind.

9. Konto

Für Studenten gibt es preiswerte Kontomodelle ohne Gebühren für Kontoführung oder Überweisungen. Anderweitig werden zwar geringe Gebühren verlangt, dafür erhalten Kunden die Karten kostenlos. Am besten bei mehreren Banken informieren.

10. Zeitschriften

Werden spezielle Zeitschriften benötigt, sollte auf günstige Studenten-Abonnements zurückgegriffen werden.

11. Versicherungen

Bis zum 25. Lebensjahr sind Studenten bei den Eltern mitversichert. Ist die selbstständige Versicherung unausweichlich, stehen auch hier ermäßigte Studenten-Tarife bereit.

12. Rundfunkbeitrag

Der Rundfunkbeitrag für die Nutzung von internetfähigen PCs, Radios und Fernsehern beträgt monatlich 17,98 Euro pro Haushalt. Studenten, welche BAföG erhalten, müssen den Beitrag nicht leisten. Zur Gebühren-Befreiung muss ein Antrag gestellt werden. Wie das geht, erfahrt ihr auf der Internetpräsenz www.rundfunkbeitrag.de.

13. Fahrgemeinschaften

Nicht immer muss es ein eigenes Fahrzeug sein. Auch das Bahnticket lässt sich vielerorts vermeiden, wenn geeignete Fahrgemeinschaften genutzt werden. Über soziale Netzwerke oder spezielle Pendlerportale können Mitfahrgelegenheiten gesucht werden. Vielleicht können einige Strecken aber auch mit dem Fahrrad zurückgelegt werden.

14. Ausgehen

Egal ob Kino, Bars oder Diskotheken – vieles lässt sich mit Studentenausweis günstiger genießen. Beispielsweise gibt es einige Kinos mit Studentenermäßigungen. Daher lohnt es sich vorab Informationen zu den Sparmöglichkeiten einzuholen und ein alternatives Kino aufzusuchen.

15. Mobiliar

chair-962295_1280Neue Möbel sind teuer und für die meisten Studenten unbezahlbar. In Zeitungen oder online wird von Privatpersonen ständig gebrauchtes Mobiliar verkauft oder gar verschenkt. Schaut euch regelmäßig um. Eine Alternative sind Gebrauchtwarenläden von der Arbeiterwohlfahrt, die vielerorts bestehen und Gebrauchtwaren verkaufen. Hier könnt ihr Möbel sehr günstig ergattern.

16. Fitness

Ein Fitness-Studio ist teuer. Um sich dennoch fit zu halten, aber auf die monatlichen Mitgliedsbeiträge zu verzichten, könntet ihr im Freien Sport treiben. Egal ob Fahrrad fahren, Skaten, Snowboarden, Yoga oder sonstiges – mit etwas Fantasie könnt ihr kostenlos aktiv sein. Besonders leicht fällt das Durchhalten in der Gruppe.

17. Reisen

Mit der International Student Identity Card, kurz ISIC, sind in vielen Ländern Rabatte erhältlich. Neben vergünstigten Museumseintritten bringt die ISIC sogar Vergünstigungen bei diversen Unternehmen wie Microsoft, Panasonic oder Mydays. Beantragen könnt ihr die ISIC auf der Internetpräsenz www.isic.de.

18. Bücher

Ihr braucht Bücher für die Uni? Neukaufen ist nicht unbedingt billig. Manchmal könnt ihr die Literatur von ehemaligen Studenten günstig erhalten. Ein Blick ins Internet lohnt sich, um Gebrauchtware zu finden. Oder am Schwarzen Brett in der Universität einen Aushang platzieren.

19. Kosmetik- und Hygieneartikel

toothbrush-571741_1280Egal ob Handcreme, Shampoo oder Zahnpaste: Oft werden die Tuben und Behälter entsorgt, obwohl noch eine beachtliche Menge der Substanzen enthalten ist. Man bekommt sie lediglich nicht raus, weil sich die Behälter über die maschinell konzipierte Öffnung nicht vollständig leeren lassen. Hier lohnt es sich die Schere zur Hand zu nehmen und die Tuben in der Hälfte durchzuschneiden. Oft reichen die enthaltenen Cremes und Pasten bei sparsamer Verwendung noch mehrere Tage oder gar Wochen. Durch das Verpacken in Tüten oder das Ineinanderstecken der Behältertele bleiben die Kosmetik- und Hygieneartikel haltbar. Für Tuben gibt es sogenannte Tubensparer, die es ermöglichen den Inhalt restlos zu entnehmen.

20. Bewerbungs- und Werbungskosten

Ihr bewerbt euch während des Studiums für einen Nebenjob oder Praktika? Dann solltet ihr die Bewerbungskosten steuerlich geltend machen. Falls ihr Arbeitskleidung anschaffen müsst, lässt sich diese als Werbungskosten absetzen.

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