Gründe, warum Kinder Englisch spielend leicht erlernen

Im Vergleich zu anderen Sprachen gehört Englisch wohl zu der Fremdsprache, die Kinder mit deutscher Muttersprache am leichtesten erlernen können. Warum dies so ist, erfahren sie im folgenden Artikel.

Gemeinsame Sprachstrukturen

Das Deutsche gleicht dem Englischen sehr. Doch nicht nur das: Beide Sprachen sind quasi miteinander verwandt und gehören zu den westgermanischen Sprachen. Dieser Umstand zeichnet sich durch ähnliche Wörter, aber auch durch eine vergleichbare Struktur aus. Kinder tun sich daher mit dem Englischen leicht, da es mit der eigenen Sprache viele Berührungspunkte aufweist. Aber auch ihr direktes Lebensumfeld wird durch Anglizismen geprägt, weswegen sie ständig mit dem Englischen im engen Kontakt stehen.

Englisch bereits im Kindergarten lernen

Sprachforscher fanden heraus, dass gerade Kinder Fremdsprachen spielend leicht erlernen. Daraus hat sich als Konsequenz ergeben, dass der erste Sprachkontakt mit Englisch bereits im Kindergarten stattfinden sollte. In Form von Spielen und sinnlichem Erfahren soll das Kind hier erstmals mit der englischen Sprachstruktur bewusst in Berührung kommen. Das erleichtert auch den späteren Englischunterricht in der Schule nachweislich und gibt Ihrem Kind zudem die Möglichkeit, Englisch akzentfrei zu erlernen.

Englisch in der Grundschule

Auch die Politik hat erkannt, dass die Kleinen im frühen Alter einfach Sprachen lernen können, weswegen mittlerweile Englisch in ganz Deutschland bereits ab der ersten Klasse unterrichtet wird. Studien und Forschungen unterstreichen dabei den enormen Lernprozess, den die Kinder mit jungen Jahren kognitiv leisten können. Es zeigt sich also, dass fließend Englisch sprechen lernen möglichst früh beginnen sollte.

Die Stolpersteine der englischen Sprache

Auch wenn die Weltsprache Englisch heutzutage in alle Lebensbereiche vordringt und die lieben Kleinen daher auch schon früh damit in Berührung kommen, gibt es doch einige Fallstricken, die es beim Lernen des Englischen zu beachten gilt. Zum einen gibt es dabei einige englische Wörter, die wie selbstverständlich im Deutschen gebraucht werden. Das Problem besteht jedoch darin, dass diese Wörter im Englischen so gar nicht vorkommen. Ein gutes Beispiel ist dafür das Wort Handy, welches im Englischen nicht existiert. Stattdessen sagt man im englischen für Handy cellphone. Sprachwissenschaftler reden in diesem Zusammenhang von Pseudo-Anglizismen.

Doch nicht nur Pseudo-Anglizismen können zu Schwierigkeiten beim Erlernen der englischen Sprache führen. Auch sogenannte false friends verkomplizieren das Sprachen lernen. Unter false friends versteht man dabei gemeinhin Wörter, die gerne einmal verwechselt werden. Dazu kann zum Beispiel das deutsche Wort „Art“ gehören, das im englischen hingegen „Kunst“ bedeutet. Aber auch der deutsche Ausdruck „Chips“ hat im englischen eine andere Bedeutung und heißt hier übersetzt so viel wie „Pommes“.

Sie sehen also, dass sich aus dem Umstand, dass das deutsche und das englische die gleichen Wurzeln haben, auch durchaus Schwierigkeiten ergeben können. Gerade Kinder haben damit jedoch weit weniger Probleme, wie Sprachwissenschaftler herausgefunden haben. Deswegen lohnt es sich mit dem Erlernen einer Fremdsprache frühestmöglich anzufangen.

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