Ausgleich zum stressigen Studienalltag – So geht’s!

Studenten sind faul, feiern bis zum Umfallen, schlafen bis in die Puppen und gehen selten bis nie zu den Studienveranstaltungen? Viele Klischees und Mythen ranken sich um das Studentenleben. Genährt von Twentysomething-Komödien aus der amerikanischen Traumfabrik, verfallen sowohl angehende Studenten als auch Außenstehende gerne mal dem Irrglauben, dass Studieren die reinste Entspannung sei. Doch das stellt sich in den meisten Fällen als schwerer Irrtum heraus. Der Studienalltag ist mit Pflichtveranstaltungen gefüllt und so wird das Studieren zum Vollzeitjob mit Zusatzbelastung, denn die meisten Studenten müssen nebenbei arbeiten, um sich zu finanzieren. Kommen dann in den Prüfungsphasen noch Klausuren und Hausarbeiten hinzu, liegen die Nerven schnell mal blank. Leistungsdruck summiert sich zu den finanziellen Sorgen und den Herausforderungen einer oft neuen Umgebung – so stoßen Studenten immer öfter an ihre persönlichen Grenzen. Wie man im Voraus interveniert oder bei steigenden Stresssymptomen rechtzeitig dagegen vorgeht, das verraten wir euch im Folgenden.

Kleine Auszeiten bereichern den Alltag

Zeitmanagement – ein Begriff, der bei vielen Studenten nur für ein müdes Schulterzucken sorgt. Doch ein guter Zeitplan ist definitiv unabdingbar, um Stress zu vermeiden und neben den Pflichten und Aufgaben gleichzeitig für Entspannung und Auszeiten zu sorgen. So lassen sich auch Aufgaben priorisieren und das gefährliche Prokrastinieren vermeiden. Sind die To-dos erst einmal über den Tag verteilt, können bewusste Pausen sinnvoll gefüllt werden, um den Lieblingsaktivitäten nachzugehen. Kleine Unterbrechungen während eines Lernmarathons können für eine Tasse Tee oder Entspannungsübungen genutzt werden, während längere Pausen toll sind, um Ausgleich zu schaffen, zu Sportkursen zu gehen oder einfach mal entspannt Zeit mit Freunden zu verbringen.

Kreative Freiräume schaffen

Gerade die Kreativität leidet häufig unter aufkommendem Stress. Haben viele Studenten zu ihrer Schulzeit noch gemalt, gezeichnet, gebastelt und gewerkelt, was das Zeug hält, bleiben gerade diese Aktivitäten im Studienalltag auf der Strecke. Das muss nicht sein! Neues zu schaffen macht glücklich und kreative Aktivitäten sind erwiesenermaßen entspannend. So kann es schon unglaublich schön sein, abends ein ausgefallenes Rezept zu kochen, sei es für Freunde oder einfach für sich allein. Wer früher gerne geschrieben oder gezeichnet hat, wird die Liebe für diese Aktivitäten nun vielleicht wiederentdecken. Besonders schön: Selbstgemaltes lässt sich wunderbar verschenken oder als Deko für die eigenen vier Wände nutzen. Auch Geschriebenes muss nicht in Vergessenheit geraten, wer seine Gedichte, Kurzgeschichten oder Essays zu einem eigenen Buch drucken lässt, wird dieses ganz sicher immer wieder gerne in die Hand nehmen oder einer geliebten Person mit dieser Überraschung eine große Freude bereiten.

Fitness und Gesundheit

Während des Studiums verbringt man viel Zeit am Schreibtisch oder in muffigen, düsteren Seminarräumen. Kein Wunder, dass sich das negativ aufs Wohlbefinden auswirkt. Da hilft nur eines: viel Bewegung. Sei es durch Unisport oder den täglichen, langen Spaziergang – danach fühlt man sich garantiert gleich viel entspannter oder motiviert, neue Aufgaben in Angriff zu nehmen. Auch die Ernährung sollte nicht vernachlässigt werden. Wer tatsächlich jeden Tag auf Nudeln mit Tomatensoße oder die schnelle Pizza vom liebsten Lieferdienst setzt, wird schnell merken, dass frisches Obst und Gemüse fehlt. Auch ist das selber Kochen zumeist gar nicht teuer, wenn gewählt eingekauft und geplant wird. Nach einem Tag voll erledigter Aufgaben und gutem Essen schläft es sich auch gleich viel besser, und ausreichend Schlaf ist definitiv notwendig für ein stressfreies Studium.

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