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Insider Tipps wie man als Student mit Trading starten kann

Angeblich hat jeder dritte Millionär sein Geld an der Börse angelegt. Allerdings handelt es sich dabei nicht unbedingt um Investitionen, die nur reichen Leuten vorbehalten sind. Im Prinzip kann jeder in Aktien oder anderen Finanzinstrumenten investieren, also auch Studenten, die bereits volljährig sind. Wenn du auf der Uni bist und dich für Trading interessierst, wirst du sicherlich von den nachstehenden Insider Tipps profitieren können.

  1. Durch das Internet besteht die Möglichkeit, dass man sich so gut wie alles selber beibringen kann, wenn man nur ausreichend recherchiert. Du kannst dich also jederzeit mit Online-Artikeln oder Videos ausreichend informieren und dir selbst ein Grundwissen vermitteln. Damit kannst du dich langsam hocharbeiten und auch nach speziellen Themen suchen, die dich interessieren. Wenn du dich beispielsweise für Aktien oder Forex begeistern kannst und wissen willst, mit welchen Indikatoren sich Trends auf einen Blick bei den Kursbewegungen feststellen lassen, dann solltest du dich über den Ichimoku Indikator informieren. Je mehr Informationen du verarbeiten kannst, desto mehr theoretisches Wissen hast du, um es dann beim Traden in die Praxis umzusetzen. Du weißt ja selbst aus eigener Erfahrung, dass du ohne Grundwissen bei keiner Materie weiterkommst.
  2. Bevor du mit dem Handel loslegen kannst, brauchst du erst einmal einen Broker, der dir unter anderem auch die Handelsplattform zur Verfügung stellt. Die meisten Studis entscheiden sich für Online-Broker, die geringe Gebühren verlangen und bei denen ein Handelskonto auch für eine kleine Summe möglich ist. Praktisch ist es, wenn der Broker auch noch ein kostenloses Demokonto anbietet, bei dem du dann deine Kenntnisse erst einmal risikolos anwenden kannst und ein gutes Gefühl für Trading bekommst. In vielen Fällen werden auch noch Schulungen oder Kurse speziell für Anfänger angeboten, die du natürlich ausnützen sollst, wenn sie gratis sind.
  3. Wenn du glaubst, dass du endlich für ein Live Konto bereit bist, dann musst du allerdings erst einmal deine finanzielle Situation genauer unter die Lupe nehmen. Ausstehende Schulden und Kredite sollten möglichst vorher abbezahlt werden, damit du hinterher nicht unnötig in Schwierigkeiten kommst. Auch Geld leihen ist natürlich kein Ausweg, um sich damit das Trading zu finanzieren. Sei bei deiner Finanzplanung absolut realistisch, denn zur Not kannst du dann immer noch dein fettes Sparschwein schlachten, um ausreichend Kapital zur Verfügung zu haben, aber auch nur dann, wenn du auf dieses Geld im schlimmsten Fall problemlos verzichten kannst. Gegebenenfalls kannst du auch etwas sparen, wenn du nicht auf die nächste coole Party gehst und dafür lieber mit deinen Kommilitonen über Investitionen diskutierst.
  4. Es sollte eigentlich klar sein, dass auch im Trading nicht gleich alle Eier in einen Korb gelegt werden dürfen. Deshalb ist es empfehlenswert, wenn du dein Portfolio diversifizierst, also wenn kleine Beträge in unterschiedlichen Aktien, Rohstoffe, Devisen oder Differenzialkontrakten gehandelt werden. Dadurch wird das Risiko verringert und die Gewinnchancen erhöht. Es spielt keine Rolle, wenn du am Anfang nur kleine Beträge gewinnst, da jeder erst einmal klein anfangen muss und auch nicht erwarten kann, von heute auf morgen mit dem Trading ein Vermögen zu verdienen. Konzentriere dich dabei aber nur auf ein Finanzinstrument, also nicht alles zusammen oder durcheinander, da es sonst viel zu kompliziert wird und du sicherlich auch keine Zeit haben wirst, dich über die unterschiedlichen Finanzmärkte zu informieren.
  5. Als Student hast du allerdings einen sehr großen Vorteil auf deiner Seite. Je früher du investierst, desto bessere Chancen hast du, wenn du langfristig deine Zukunft planst und das Risiko gut abschätzen kannst. Du musst beim Trading lernen, auf dem Boden zu bleiben, denn auch wenn du auf Anhieb profitable Trades erzeugen kannst, bedeutet das noch lange nicht, dass das immer der Fall sein wird. In der Regel musst du damit rechnen, dass du auch alles wieder verlieren kannst, also auch dein Startkapital. Trading ist nicht mit Glücksspiel vergleichbar, da es sich nicht wie nebenbei erlernen lässt und du davon auf Anhieb deinen Lebensunterhalt erwirtschaften kannst.

Wenn du Finanz- und Wirtschaftsbereiche studierst, dann wird es dir viel leichter fallen, das Konzept hinter dem Trading zu verstehen. Wer beispielsweise mit Devisen im Forex handeln will, muss wissen, aus was sich der Finanzmarkt zusammensetzt und durch welche Bewegungen er beeinflusst wird. Nur mit diesem Hintergrundwissen wirst du in der Lage sein, passende Handelsstrategien zu entwickeln, ohne dass du dabei von Trading Tools abhängig bist.

Sicherlich sind diese Hilfsmittel im Trading wichtig und teilweise sogar notwendig, aber nur die wenigsten Trader verstehen, wobei es sich dabei wirklich handelt. Sie können z.B. die Indikatoren überhaupt nicht hinterfragen, da sie sich einfach nur auf die gelieferten Daten verlassen, ohne zu wissen, auf welche Fakten sie basieren. Wenn du bereits über dieses Wissen verfügst und es auch noch weiter ausbauen kannst, dann hast du im Prinzip schon die besten Voraussetzungen, um als Student erfolgreich zu traden, noch dazu, wenn bei dir eine gewisse Risikobereitschaft vorhanden ist.