Schnelles Netz für die Studenten-WG

(von Markus Müller)

Keine Frage: Der Auszug aus dem Elternhaus ist eine der ersten großen Hürden, die Studenten auf sich nehmen müssen. Nicht mehr bei Mama und Papa wohnen zu können, ist jedoch mit einigen Kosten verbunden, über die sich ein Student bisher kaum Gedanken machen musste. Der Einzug in eine eigene Wohnung ist daher nicht immer die beste Idee. Gerade weil die Mietpreise in großen Städten oft in einem recht teuren Bereich liegen, kann schon ein Ein-Zimmer-Appartement das Budget stark belasten. Die logische Konsequenz für die meisten Studenten ist daher der Einzug in eine WG. Hier teilen sich alle Beteiligten die Mietkosten, sodass sogar das Wohnen im Stadtzentrum in einen leistbaren Bereich rückt. Doch in einer WG werden nicht nur die Mietkosten geteilt. Auch schnelles Internet für alle Bewohner ist bei fairer Teilung erschwinglicher als gedacht.

Warum Studenten überhaupt schnelles Netz brauchen

Studentenjahre sind keine Herrenjahre. So oder so ähnlich lauten die klugen Belehrungen, die Studierende von ihren Eltern und Familienmitglieder mit auf den Weg bekommen. Tatsächlich ist es nur sehr selten möglich, sich ein Studentenleben in Saus und Braus leisten zu können, an manchen Punkten solltest Du jedoch schon aus praktischen Gründen nicht sparen. Hierzu zählt zweifellos eine Internetverbindung, die einiges leisten kann. Während viele Außenstehende sich fragen, warum ein Student überhaupt schnelles Internet braucht, beantworten Erfahrene diese Frage mit einigen schlagkräftigen Argumenten.

Studenten Internet
Ein schneller Internetanschluss ist für Studenten aus vielen Gründen wichtig. (Quelle: StartupStockPhotos (CC0-Lizenz) / pixabay.com)

So müssen viele Studenten für ihre Hausarbeiten und für das erfolgreiche Vorankommen im eigenen Fachgebiet heute das Internet nutzen. Auch wenn es nach wie vor viele Bücher und Nachschlagewerke gibt, die Studenten in ihrem Zimmer aufbewahren und gelegentlich auch lesen, bietet das Internet eine weitaus größere Informationsmenge. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, leicht verständliche Definitionen und Foren, in denen allerlei Fragen beantwortet werden, erleichtern das Studentenleben immens. Das ist jedoch nur dann der Fall, wenn der Internetanschluss mit einer entsprechenden Geschwindigkeit glänzen kann.

Das Internet ist jedoch nicht nur eine gute Hilfe dabei, die wirklich wichtigen Informationen zum jeweiligen Studienfach zu finden. Außerdem fällt es Studenten dank Internet leichter, Kontakte in der neuen Umgebung zu knüpfen, indem sie an diversen Onlineangeboten wie beispielsweise einem Online-Campus teilnehmen können. Hierdurch sind schnell neue Freunde gewonnen und das soziale Netz erhält wieder Festigkeit. Zudem ist es leicht, über Videotelefonie mit der Familie und alten Freunden in Kontakt zu bleiben. Eine schnelle Internetverbindung ist jedoch auch hier ein Muss.

Wo schnelles Netz zu finden ist

Eine Internetverbindung mit ausreichend hoher Geschwindigkeit fällt auch Studenten nicht einfach so in den Schoß. Kommst Du in eine bereits gewachsene WG mit erfahreneren Studenten, mag es zwar sein, dass ein Internetanschluss bereits vorhanden ist, dieser muss jedoch nicht unbedingt der Beste sein. Es lohnt sich also, die eigenen Möglichkeiten genau zu überprüfen. In der Regel sind Tarife am lohnenswertesten, die Internet und Festnetz miteinander verbinden. Hier muss dann nur ein Vertrag bezahlt werden und die Organisation fällt leichter.

DSL
Die meisten Deutschen nutzen einen DSL-Anschluss. (Quelle: blickpixel (CC0-Lizenz) / pixabay.com)

Am besten geeignet sind Kombitarife aus DSL und Festnetz, da die Übertragungsgeschwindigkeit hier besonders schnell ist. Dass dies in Deutschland allgemein sehr beliebt ist, zeigt auch eine aktuelle Statistik. So sind im Jahre 2015 ganze 37,1 Prozent der Internetnutzer über einen DSL Anschluss mit dem Web verbunden. Deutlich weniger, nämlich 13,5 Prozent nutzen einen Kabelanschluss.

Tarife und Anbieter gibt es inzwischen in zahlreicher Form. Es fällt also nicht unbedingt leicht, ganz ohne Recherche einen guten Anbieter zu finden. Die Suchfunktion von Preis24.de erleichtert die Suche jedoch, indem Du die komplette Adresse Deiner WG eintragen kannst. Das ist deshalb wichtig, weil Angebote für gutes Internet vom genauen Standort eines Hauses abhängig sind. So kann es sein, dass Du selbst eine schnelle Verbindung nutzen kannst, während die Bewohner eines Hauses in der Parallelstraße schon keine Chance hierzu haben.

Der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter

Solltest Du zum ersten Mal einen Vertrag abschließen, so ist das in der Regel kein Problem. Schließlich gibt es keinen bestehenden Anbieter, der Anspruch auf die vereinbarte Vertragslaufzeit erhebt. Hier genügt es also, einen passenden Anbieter mit dem jeweiligen Tarif auszuwählen und die Vertragsunterlagen zu unterschreiben.

Kündigung
Die Kündigung des alten Vertrages müssen Kunden nicht selbst verfassen. (Quelle: bykst (CC0-Lizenz) / pixabay.com)

Anders sieht das jedoch aus, wenn in der WG bereits ein DSL-Anschluss vorhanden ist, der derzeit von einem Anbieter versorgt wird. In der Regel haben Verträge für Telefon und Internet vergleichsweise lange Vertragsbindungen. Ein Jahr oder sogar zwei sind hier keine Seltenheit. In diesem Fall bleibt leider nichts anderes übrig, als die Laufzeit zu beachten und kurz vor Vertragsende zu kündigen. Das jedoch sollte nicht passieren, wenn noch kein neuer Anbieter gefunden ist. Die perfekte Reihenfolge ist also:

  1. Die Laufzeit abwarten
  2. Rechtzeitig nach einem neuen Anbieter suchen
  3. Den neuen Vertrag abschließen
  4. Entsprechend der Kündigungsfrist den alten Vertrag kündigen

Oft ist es dann so, dass Du den alten Vertrag nicht einmal kündigen musst, da sich der neue Provider um alles kümmert.

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