Tag Archives: Notebooks

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Angebot der Woche: 289 Euro Packard Bell Notebook mit Windows 8.1

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Ich gestehe, hier gab es schon länger keine neuen Beiträge mehr, das soll sich nun aber wieder ändern. In diesem Sinne daher noch ein frohes neues Jahr 😉 Und los geht es mit einem klasse Studenten Spartipp zum Thema Notebook:

Diese Woche bietet der Shop notebooksbilliger.de mal wieder einen wahren Preiskracher von Notebook, der für Studenten mit schmalem Geldbeutel, Sparfüchse oder einfach als Einsteigergerät für die Oma taugt:

Das Packard Bell EasyNote TG71BM-215T wird diese Woche für 289 Euro verkauft, inklusive Windows 8.1! Denn oftmals gibt es bei Laptops in dieser extrem niedrigen Preisklasse kein Betriebssystem mit dabei. Es ist ein 15,6 Zoll Gerät und damit ordentlich groß. Die Auflösung ist mit 1366 x 768 zwar HD-ready, nicht jedoch Full-HD, das Display ist matt und nicht verspiegelt. In dieser Preisklasse geht die Auflösung aber absolut in Ordnung, ähnliche Displays werden auch in doppelt so teuren Laptops noch verbaut. Als Herzstück werkelt ein Quad Core Intel Celeron N2920 mit 4 x 2 GHz in der Bude. Das ist eine durchaus brauchbare Einsteiger-CPU, die auf Intels neuer Bay Trail-M Plattform basiert. Ansonsten sind 4 GB RAM und 500 GB Festplattenplatz verbaut. Bluetooth ist auch mit an Bord, darüberhinaus die üblichen Späße wie WLAN, DVD Brenner, Webcam usw.

Fazit und Einschätzung

Wer gerade ein Laptop für wenig Geld braucht, egal ob Student oder nicht, sollte hier genau hinsehen. Aber Vorsicht, das Angebot gilt nur diese Woche! Wer ein Gerät zum Surfen, Mailen, Facebooken, Filme gucken und für den üblichen Officekram benötigt, kann hier bei dem Preis bedenkenlos zugreifen. Anspruchsvolle Anwendungen oder Zocken werden mit diesem Notebook aber vermutlich weniger Spaß machen.

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HP Weekend Aktion: 150 Euro bei Notebooks sparen

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Kam heute frisch in meinem Postfach rein: HP macht mal wieder eine Weekend Aktion mit Rabatt zwischen 100 Euro und 150 Euro auf verschiedene Notebook-Modelle.

Details zur Aktion:

Das Ganze ist heute gestartet und läuft bis Montag, 27.10.2014 morgens um 9:00 Uhr. Der Rabatt gilt für HP Full-HD Notebooks mit Intel Prozessor und Beats Audio System. Bei einigen Produkten stehen direkt noch Gutscheincodes mit dabei, also einfach Augen auf. Mir wurden heute zudem noch ein paar Codes mitgegeben, allerdings bringt der Shop momentan noch den Fehler, diese wären abgelaufen – ich muss das mal abklären, evtl. laufen die Codes auch erst ab morgen oder es ist einfach ein Fehler seitens HP. Ich poste die Codes aber trotzdem vorsorglich schonmal hier, ausprobieren könnt ihr ja letztlich einfach selbst (ein Kommentar hier, ob es geklappt hat, wäre natürlich super).

HP Pavilion 11-n070eg x360 PC
100 Euro sparen mit: HP100EWEEKEND6
HP Pavilion 15-p009ng Notebook PC
100 Euro sparen mit: HP100EWEEKEND6
HP Pavilion 17-f008ng Notebook PC
100 Euro sparen mit: HP100EWEEKEND6
HP ENVY 15-k008ng Notebook PC
150 Euro sparen mit: HP150EWEEKEND9

Viel Spaß beim sparen und wer Erfolg hatte, gerne direkt hier melden!

Allgemeines

HP Weekend Aktion: 10 Notebooks mit 10% Rabatt

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Anlässlich Olympia bietet HP wieder eine Weekend Aktion an: 10 Notebooks mit 10% Rabatt, bis Montag. Mit dabei u.a. Compaq CQ58-d11SG, HP Pavilion 15-n007sg, HP Pavilion 17-e046eg und HP SLATE 21-s100 ALL IN ONE.

Mehr Details zu allen Angeboten und Laptops erfahrt ihr direkt auf dieser Seite. Der Gutscheincode lautet HPD10PWEEKEND

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HP: nur dieses Wochenende bis 42% Rabatt auf Notebooks!

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Ehrlichgesagt bin ich meistens zu faul, solche superkurzen Aktionen zu erwähnen, aber diese ist ganz gut und vorallem Back-to-School-mäßig auf Studenten und Schüler ausgerichtet. Nur dieses Wochenende vom 06.09.2013 bis Montag 09.09.2013 um 9 Uhr gibt es bis zu 42% Rabatt auf allerhand HP Notebooks, Ultrabooks und Zubehör.

Beispiele:

  • HP Compaq CQ58-350 von 359EUR auf 299EUR reduziert
  • HP Pavilion TouchSmart 15-b153sg von 499EUR auf 399EUR reduziert
  • HP Envy X2 Hybrid von 899EUR auf 599EUR
  • Back2School Paket 1: ProBook 450 mit MS Office Home&Student 2013 & 3 Jahre Garantiepack von 853EUR auf 599EUR
  • CQ58 Notebook + All in One Drucker von 429EUR auf 319EUR

Nicht lange zögern, hier gehts lang! Geliefert wird übrigens versandkostenfrei.

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Sony Education Store und Back to School

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Nachdem ich vor einer Weile vom Sony Outlet Store berichtet habe, wurde ich später darauf aufmerksam gemacht, dass es inzwischen auch (oder schon länger?) einen Sony Education Store mit speziellen Studentenrabatten gibt. Das fängt an bei VAIO Notebooks, Ultrabooks, Xperia Tablets und endet bei Heimkinoanlagen, Digitalkameras und Fernsehern.

Und aktuell ist ja auch wieder überall Back-to-School Zeit, d.h. es gibt zum neuen Semester noch weitere Rabattaktionen, beispielsweise aufs Xperia Tablet Z, das superdünne VAIO Pro 13 Ultrabook oder die NEX-3D Kamera.

Im Sony Edu Store gibts neben dem Studentenrabatt 30 Tage Rückgaberecht und kostenlosen Versand. Also los gehts! 🙂

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10% auf Dell Ultrabooks. Nur eine Woche!

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Nur kurz gemeldet, diesmal aber extra in einem eigenen Beitrag, weil dieses sehr gute Rabattangebot ansonsten vielleicht untergehen könnte. Eine Woche lang bekommt ihr 10% Rabatt auf alle Dell Ultrabooks, die da wären Inspiron 14z, Inspiron 15z, XPS 12, XPS 13 und XPS 14.

Hier der Gutscheincode:   JPLC1$Q$98XFFB  

Gültig ist das Ganze bis zum 17. April. Also weitersagen, so einen guten Gutscheincode gab es in den letzten Monaten nicht mehr von Dell!

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10% Rabatt bei Amazon Warehousedeals auf Elektronik

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Es ist mal wieder so weit, bis 17.03.2013 gibt es wieder die 10% Aktion bei Amazon Warehousedeals! Ich habe selbst bereits schon diese Woche zugegriffen 🙂 Wichtig: Die 10% werden an der Kasse automatisch abgezogen und gelten für Elektronik.

Was ist Amazon Warehousedeals?

Bei Warehousedeals werden von Amazon besonders Rückläufer und B-Ware verkauft. Das heißt, jemand sendet ein Produkt zurück, Amazon prüft es, verpackt es evtl. wieder neu und verkauft es dann unter Warehousedeals günstiger. Das Schöne: Man bekommt den üblichen Amazon-Service, d.h. Prime-bestellbar (ihr habt ja sicher alle Amazon Student!), 30 Tage Rückgaberecht und die üblichen 2 Jahre Garantie!

Wie komme ich an die Warehousedeals Angebote?

Das ist auch recht einfach: Ihr geht wie üblich auf eine Amazon Produktseite, nehmen wir mal an, wir wollen uns eine Canon EOS 1100d Spiegelreflexkamera (Link geht zu Amazon) kaufen. Diese kostet gerade 372,98 Euro. Nun seht ihr, dass unter dem Preis 10 gebraucht ab 316,79 steht. Das klickt ihr nun an und seht alle „gebrauchten“ Angebote. Das sind in der Regel mehrere von verschiedenen Verkäufern. Ihr müsst nur darauf achten, als Verkäufer Amazon-Warehousedeals zu nehmen. Das sieht so aus:

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Weiter unten gibt es also ein paar 1100d mit dem Zustand „wie neu“ für 341,77 Euro. Die 10% Rabatt werden an der Kasse noch abgezogen. Macht also 307,59 Euro. So günstig gibts z.B. diese Kamera sonst nirgends im Netz (habe sie selbst kürzlich gekauft, daher habe ich verglichen 🙂 ). Zumal ich gerne die Sicherheit des Amazon Support und Service habe, d.h. innerhalb von 2 Jahren ist Amazon erster Ansprechpartner bei Defekten und aus meiner Erfahrung heraus wird dies immer sehr schnell, einfach und kulant (z.B. Geld zurück) geregelt. Einfach top!

Wie ist der Zustand der Sachen?

Links bei den gebrauchten Angeboten steht jeweils ein Preis und ein Zustand. Dieser kann „gut“, „sehr gut“ oder „wie neu“ sein. Ich habe selbst schon mehrfach Dinge „wie neu“ gekauft. Die waren entweder wirklich noch ungeöffnet oder die Verpackung wurde wieder zugeklebt, sämtliches Zubehör war aber noch original verpackt und das Produkt selbst war auch praktisch neu, ohne Gebrauchsspuren oder gar Fingerabdrücke. Wie neu ist also wirklich wie neu 😉 Dafür spart man bei diesem Zustand natürlich nicht ganz so viel Geld im Vergleich zum üblichen Amazon Preis. Aber momentan kommen ja auch noch die 10% obendrauf. Bei „gut“ und „sehr“ gut spart man logischerweise mehr, muss dann aber (möglicherweise) mit kleinen Gebrauchsspuren rechnen.

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Angebot der Woche: HP Notebook mit Windows 8 für 399 Euro

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Ist schon eine Weile her, dass ich hier das letzte Mal besondere Schnäppchenangebote für Studentenlaptops vorgestellt habe. Fangen wir mal wieder an mit einen Angebot der Woche von notebooksbilliger.de: Das HP Compaq CQ58-347SG für nur 399 Euro mit dem neuen Windows 8.

Die wichtigsten Infos in aller Kürze:

  • 39,6 cm (15,6“) BrightView-Display
  • 1366 x 768, 16:9 Format
  • Intel® Core™ i3-2328M Prozessor der zweiten Generation (2.2 GHz, 3MB Intel® Smart-Cache)
  • HD Grafik 3000
  • 4 GB DDR3 Arbeitsspeicher, maximal 8 GB
  • 320 GB HDD, 5.400 U/Min
  • DVD Super Multi Brenner (DVD DL±RW/CD±RW)
  • WLAN 802.11 b/g/n, FastEthernet-LAN
  • HDMI, VGA, USB
  • Windows 8 64 Bit

Ja, ich bleibe diesmal einfach etwas wortkarg: Günstiges Gerät, das leistungstechnisch keine Wünsche offen lässt für Office, Surfen, Bildbearbeitung etc., nur Zocken ist bei der onboard Grafikkarte nicht wirklich großartig drin. Aber hey, bei dem Preis! Mehr Infos gibts direkt hier, wo man das Ding auch kaufen kann.

Gutscheine Spartipps

nullprozentshop: exklusiver 20 Euro Gutschein für alle Notebooks

Heute mal wieder eine gute Nachricht für alle Notebook-Interessenten. Über nullprozentshop wurde hier ja schon berichtet. Das ist der Ableger von notebooksbilliger.de, der euch allerlei Hardware zu 0% Zinsen finanziert. Geizstudent bietet die nächsten Wochen regelmäßig exklusive Gutscheincodes, die euch 20 Euro Rabatt auf jedes Notebook dort gewähren!

Der „Trick“ dabei: Jeder Gutscheincode ist wirklich einmalig und kann nur ein einziges Mal eingelöst werden. Ihr bekommt diese also nicht auf den üblichen Gutscheinportalen, die es so im Internet gibt, sondern nur hier!

Dieser Blogartikel wird also immer wieder aktualisiert und enthält eine Liste von aktuell gültigen Gutscheincodes, welche exklusiv die Besucher von Geizstudent einlösen können, also ihr die das hier lest. Dabei gilt „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Doch wie bereits erwähnt, wird die Liste immer wieder aktualisiert. Probiert die Codes also aus und sollten alle bereits verbraucht sein, schreibt entweder einen Kommentar unter diesen Beitrag oder wartet ab, bis wieder neue gepostet werden. Das sollte etwa wöchentlich geschehen oder je nach Bedarf von euch eventuell auch häufiger. Dies soll zunächst ein Testlauf sein, also schauen wir mal, wie gut das funktioniert. Feedback ist also erwünscht und wird gegebenenfalls auch von mir direkt weitergeleitet an nullprozentshop!

Hier die aktuelle Liste an Codes:

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Spartipps

Dell Österreich Gutscheine – bitte lesen!

Weil diese Info sicher untergehen würde, wenn sie nur in dem entsprechenden Artikel mit den aktuellen Dell Gutscheinen ergänzt würde, schreibe ich sie hiermit auch nochmals als eigenen Blogbeitrag. Alle Österreicher können sich nämlich nun freuen, denn – zumindest momentan – gelten die Gutscheincodes, die es jede Woche hier im Blog gibt, auch für DELL AT! Die aktuellen Codes selbst dann aber bitte im verlinkten Beitrag nachlesen.

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400 Euro sparen beim Toshiba Tecra R840 Notebook

Einen echten Notebook-Kraftzwerg zum Kracherpreis (aber nur für Studenten!) bietet Notebookcampus momentan an: Das Toshiba Tecra R840 116. Die Daten des handlichen 14 Zoll Gerätes lassen vorallem anspruchsvollere Nutzer aufhorchen:

  • Intel Core i7 2620 mit 2 x 2,7 GHz (Turboboost bis 3,4 GHz)
  • 8 GB RAM
  • 256 GB SSD
  • mattes Display mit einer Auflösung von 1600 x 900 px
  • AMD Radeon 6450 Grafik mit 1 GB Speicher
  • UMTS, HSDPA integriert
  • 1,99 kg

Wenn man mal Preisvergleiche bemüht, stellt man schnell fest, dass das Tecra R840 in dieser Konfiguration erst ab rund 1600 Euro im Netz zu haben ist. Bei Notebookcampus bekommt man das Gerät dank Rabatt für Studenten (Nachweis erforderlich!) für nur 1199 Euro.

Allgemeines Spartipps

Anfänger-Leitfaden zum Laptopkauf Teil 5: Ausstattungen

Nachdem die wichtigsten Komponenten von Notebooks nun besprochen sind, geht es jetzt um diverse Ausstattungen, die mobile Computer eben so mit sich bringen können. Denn auch diese fließen in den Preis mit ein und man kann sich natürlich besser ein Bild davon machen, was man benötigt oder eben auch nicht, wenn man versteht, worum es geht.

CD, DVD oder gleich Blu-ray?

Außer bei kleinen Netbooks und Subnotebooks bieten fast alle Laptops ein optisches Laufwerk. Optisch heißt in dem Fall, dass die Daten von einem Laser abgetastet werden. Naja, kennt ja jeder von uns: Diese runden Scheiben eben. Selbst in der günstigsten Preisklasse werden inzwischen mindestens DVD/R Combo Laufwerke verbaut. Das heißt, die Dinger können CDs (das sowieso) und DVDs lesen, aber auch beschreiben, neudeutsch „brennen“. Meist nur gegen Aufpreis gibt es dann noch Blu-ray. Die Laufwerke können dann in der Regel immernoch CDs und DVDs brennen, Blu-rays aber nur abspielen (ihr wisst schon, das sind die mit den neumodischen HD-Filmen drauf). Geräte, die sogar einen Blu-ray Brenner mitbringen, sind momentan noch selten. Aber, braucht man das überhaupt?

Cardreader

„5-in-1“ Cardreader oder etwas ähnliches liest man eigentlich fast immer bei Notebooks. Heißt nichts anderes, als dass ihr eure SD Karten und wie die Dinger alle heißen von den Digitalkameras da reinstecken könnt. Nichts besonderes und Standard. Eine nette Sache, wenn mans denn gebrauchen kann.

WiFi, WLAN, 802.11 b/g/n

Das allseits bekannte WLAN eben. Keinen Kopf drum machen, ist in jedem Notebook mit drin. Um Standards wie b/g/n müssen sich Anfänger keine großen Gedanken machen, das passt schon alles, hauptsache ihr kommt zu Hause drahtlos ins Internet 😉

Bluetooth

Nicht mehr ganz zum Repertoire eines jeden Notebooks gehört Bluetooth. Manche habens, manche nicht. Aber mal ehrlich, wann braucht man das schon? Man kann damit z.B. drahtlos das eigene Smartphone mit dem Laptop verbinden um Daten auszutauschen, aber das geht auch anders. Ich weiß garnicht, wann ich zum letzten Mal Bluetooth am Laptop genutzt habe. Gut, drahtlos Musik lässt sich damit auch noch übertragen wenn man entsprechende Endgeräte hat. Andererseits kann man es aber auch in Form eines Bluetooth USB-Sticks nachrüsten, wenn man es denn wirklich benötigen sollte. Solche Dinger gibts bereits um 5 Euro.

LAN

LAN ist diese Netzwerk“dose“, in die man eben das klassische Netzwerkkabel einsteckt. Das drahtlose WLAN wird recht langsam, sobald man darüber mal größere Datenmengen von einem Computer zum anderen übertragen will. LAN hat fast jedes Notebook mit dabei, eine Ausnahme bilden die kleinen Macbook Air Modelle. Wer daheim noch einen anderen Rechner oder gar einen Homeserver oder NAS (Netzwerkspeicher) hat, auf den er Daten übertragen möchte, sollte nicht darauf verzichten können. Aber außer den genannten Apple Geräten hat das sowieso jedes Notebook.

HDMI, Displayport, VGA

Das sind Anschlüsse für Fernseher oder Monitore. Mindestens einen davon bringen die meisten Laptops mit (Ausnahme bildet hier mal wieder oftmals Apple). VGA ist der uralt Standard von alten Röhrenmonitoren, den aber viele LCD Bildschirme auch noch notgedrungen verstehen. Interessant wirds ab Displayport und HDMI, erst diese können hochauflösende Bilder übertragen. Wird z.B. dann interessant, wenn man einen großen LCD Flachbildschirm oder den Fernseher an den Laptop anschließen will. Displayport ist ein aktueller Standard für LCD Bildschirme, HDMI kommt bei Fernsehern (außer alten Röhren-TVs) zum Einsatz. Ein Unterschied: HDMI überträgt Bild und Ton, Displayport nur das Bild. So kann man sein Notebook per HDMI an den Fernseher anschließen, um Bilder oder Filme anzuschauen.  Je nachdem ob man solche Dinge nutzen möchte, sollte man sicherstellen, dass mindestens eine dieser Schnittstellen vorhanden ist. HDMI und VGA sind bei Laptops noch am ehesten anzutreffen, Displayport ist aber auch im Kommen. Adapter gibt es oftmals auch vom einen zum anderen Standard. So haben viele LCD Computerbildschirme vorallem einen DVI Eingang, diesen findet man bei Laptops aber fast nicht. Von HDMI oder VGA ist es aber recht problemlos, einen Adapter zu finden.

USB 2.0 oder 3.0?

USB kennt ja nun sicher jeder. Vom USB Stick über Drucker, externe Festplatten, Mäuse bis hin zu Staubsaugern oder Tassenwärmern gibts für diese universelle Schnittstelle (heißt ja auch „universal serial bus“) praktisch alles. Seit wenigen Jahren neu ist der USB Standard 3.0. Ist hauptsächlich für USB Sticks und externe Festplatten interessant. Denn USB 3.0 ist schlicht und einfach schneller als 2.0, man kann also mehr Daten übertragen. Wichtig ist nur, dass die externe Platte oder der Stick auch USB 3.0 fähig sind, sonst hilft das alles nichts. Heutige Notebooks haben meist entweder noch 2.0, oder aber bieten sowohl 2.0 und 3.0 Anschlüsse. Muss man eben mal in der Anleitung nachsehen, welcher Anschluss schon den neuen Standard beherrscht und welcher noch den alten. Ist aber alles untereinander kompatibel, das heißt ein USB 3.0 Gerät funktioniert auch an einem USB 2.0 Anschluss, kann eben nur nicht die Vorteile von 3.0 ausnutzen und ein 2.0 Gerät funktioniert genausogut an einem 3.0 Anschluss.

eSata?

Ja, auch sowas gibts. eSata ist eine weitere Schnittstelle, ähnlich zu USB. Aber diesmal wirklich nur interessant für externe Festplatten und USB Sticks, die eben diesen Anschluss haben. Da geht es nur um Übertragungsgeschwindigkeit. Euer Tassenwärmer findet eher Anschluss an USB.

Firewire?

Und noch so ein Anschluss. Besonders in der Videotechnik von Bedeutung. War meines Wissens einmal als Konkurrenz zu USB von Apple gedacht und eben etwas schneller als das ältere USB 2.0. Findet man beispielsweise bei Videokameras aber auch manchen externen Festplatten. Wenn man kein Gerät mit diesem Anschluss besitzt, muss man sich hierzu keine großen Gedanken machen. Die meisten Geräte bieten ohnehin das wohl etwas weiter verbreitete USB an.

UMTS, HSDPA

Einige Notebooks bringen direkt einen Steckplatz für übliche Handy-SIM-Karten mit. Diese sind für Datenkarten oder besser gesagt SIM-Karten mit Datentarif gedacht. Damit kann man von überall, wo es das Handynetz hergibt, über eben dieses ins Internet. Natürlich muss man dabei beachten, dass man eine solche Karte mit passendem Tarif besitzen muss, was mit weiteren Kosten verbunden ist. Ist sicherlich kein echtes Must-Have, da es auch günstige USB Surfsticks gibt, oder man sich auch mit einem geeigneten Smartphone per WLAN verbinden kann, um unterwegs ins Internet zu kommen.

TV Tuner, DVB-T

Manche Laptops haben auch eine TV Karte verbaut, diese sind inzwischen jedoch recht selten geworden. Damit kann man eben das digitale Fernsehen DVB-T empfangen, welches jedoch nicht überall problemlos empfangbar ist. Eine eher vernachlässigbare Ausstattung, da es auch solche TV Karten im Nachrüstmarkt gibt.

Schlussbemerkung

Wenn keine besonderen Wünsche mehr kommen, dann wars das zunächst mit der Artikelserie „Anfänger-Leitfaden zum Laptopkauf“. Ich hoffe, dem einen oder anderen damit geholfen zu haben und gerade für Anfänger ein einfaches, verständliches und kleines Kompendium abgeliefert zu haben. Oder aber für alle Fortgeschrittenen, die gestresst von Fragen ihrer Freunde sind und nun einfach auf diese Artikel verweisen können 😉 Wer die Artikelserie gerne verlinken möchte, darf dies natürlich mit Quellenangabe auch tun. Sollte Bedarf bestehen, könnte ich alle Artikel auch in einem PDF zusammenfassen, welches man herunterladen kann. Teilt mir einfach mit, ob Interesse daran besteht bzw. schreibt hier gerne Eure Meinung als Kommentar!

Allgemeines Spartipps

Anfänger-Leitfaden zum Laptopkauf Teil 4: Grafikkarte

Dieser Teil des Leitfadens kann gerne von allen übersprungen werden, die wenig Interesse daran haben, am Notebook aktuelle Computerspiele zu spielen.

Laptops sind an sich nicht unbedingt primär zum „Zocken“ geeignet. Die Spielergemeinde ist allerdings riesig, daher hat man diesen Punkt auch bei Notebooks nicht vergessen. Aktuelle Games sind allerdings prinzipiell sehr leistungshungrig. Und dank 3D Grafik sind hier die bisher benannten Dinge wie CPU, RAM und Festplatte zwar nicht unwichtig, jedoch gebührt die Aufmerksamkeit ganz besonders einer weiteren Komponente: Der Grafikkarte. Die Grafikkarte ist eben jener Teil eines Rechners, der sich – wie könnte man auch anders vermuten – dem Bild widmet. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht.

Die Grafikkarte kümmert sich also ums Bild. Klingt logisch. Sie ist aber viel mehr, als man im ersten Moment meinen mag. Grafikkarten sind komplexe Bauteile, die einen ganz eigenen Grafikprozessor besitzen, sogar eigenen Arbeitsspeicher. Dieser Prozessor ist im Gegensatz zur üblichen CPU in einem Computer aber rein für die Bildbearbeitung ausgelegt. Die Rede ist hier besonders von komplexen 3D Bildern, denn diese werden tatsächlich berechnet. Und eben diese 3D Bilder spielen eine Rolle in aktuellen Computerspielen. Da geht es um Dinge wie Texturen und Schatten, die so realitätsnah wie möglich wiedergegeben werden sollen. Ein normaler Prozessor kann sowas zwar auch, mehr oder weniger, ist auf solche Grafikberechnungen aber eben nicht spezialisiert und daher zu langsam dafür.

Onboard oder dediziert?

In einem üblichen Desktop-PC nimmt die Grafikkarte in der Regel einen eigenen Steckplatz ein. Eine mal mehr und mal weniger große Steckkarte mit jeder Menge Technik darauf und nicht selten eigenen Lüftern zur Kühlung der GPU (GPU ist das Gegenstück zur CPU, eben die CPU der Grafikkarte). Spieler wissen das ganz gut.

Es gibt ganz prinzipiell zwei Varianten der Grafik: Onboard Grafikkarten und dedizierte. Onboard heißt, dass die Grafikkarte eben doch keinen eigenen Steckplatz benötigt, sondern entweder mit auf der Hauptplatine des Computers als kleiner Zusatzchip sitzt, oder aber bei modernen Prozessoren direkt mit in diesen integriert ist. Als Grafikspeicher wird dabei der übliche Arbeitsspeicher des Rechners genutzt. Ja wie nun? Klingt erst einmal widersprüchlich. Viele aktuelle Prozessoren bringen ihre Grafikkarte also sozusagen gleich mit. Im Prozessor sitzt also neben womöglich mehreren Rechenkernen gleich noch ein weiterer, der nur für die Grafik zuständig ist. Bei Intel heißt sowas dann „Intel Media Accelerator“ und übernimmt auch solche Aufgaben wie das Wiedergeben von HD-Filmen, damit die CPU selbst nicht mehr so viel damit zu tun hat und entlastet wird.

Doch diese Onboardlösungen sind relativ schwach auf der Brust und kommen bei aktuellen Computerspielen meist so sehr ins Schwitzen, dass das Bild nur noch in Zeitlupe abläuft. Für diese Zwecke muss also doch eine „richtige“ Grafikkarte her, das nennt sich dann dedizierte Grafik und bedeutet, dass diese auch tatsächlich einen eigenen Grafikchip und eigenen Speicher im Rechner oder Laptop einnimmt. Auch hier gibt es im Prinzip wieder nur zwei Hersteller: AMD (ja, die machen auch Grafikkarten) und NVidia. Bei AMD heißen die Modelle Radeon, bei NVidia Geforce.

Grafikkarten sind also komplexe Computerbauteile mit eigenem Prozessor, eigenem Speicher und eben auch eigenem Lüfter. Diese Dinger verbraten auch nicht wenig Strom. In Laptops gibt es allerdings bauartbedingt recht wenig Platz, daher hat man hier spezielle Versionen gebaut, die etwas sparsamer, aber auch schwächer sind und sich den meist einzigen Lüfter mit dem Hauptprozessor teilen. Erkennbar in der Modellbezeichnung meist am Kürzel „M“ für „mobil“, etwa Radeon 6850M.

Ich kann aber unmöglich alle verschiedenen Grafikkarten hier behandeln, so wie das schon bei den CPUs war. Denn auch hier gibt es eher einfache und auch sehr leistungsstarke. Stark bedeutet in dem Fall, dass auch aktuelle Spiele wiedergegeben werden können in hoher Auflösung und hohen Grafikdetails mit Detailtreue, Schatten und vielem mehr. Und auch hier habe ich wieder einen ähnlichen Linktipp parat, wie bei den CPUs: Die Benchmarkliste von mobilen Grafikkarten auf notebookcheck.com. Wer interessiert daran ist, am Laptop zu spielen, findet hier alle Vergleichstests und Infos, die er braucht.

Nicht vergessen darf man allerdings letztendlich, dass ein Notebook mit brauchbarer dedizierter Grafik direkt deutlich teurer ist als eines mit reiner Onboardgrafik. Interessant ist dieses Thema fast hauptsächlich für Spieler. Denn normale Grafikberechnungen, die man von 2D Bildern in der Bildbearbeitung kennt, sind eine Sache der CPU, nicht der GPU. Die Grafikkarte und damit die GPU ist tatsächlich fast nur bei Spielen ausschlaggebend und weiteren Spezialanwendungen wie 3D-Modellierung oder aber auch CAD-Programmen. Im sonstigen Alltagsgebrauch muss man sich darum eher keinen Kopf machen. Und ältere sowie anspruchslosere Spiele abseits von aktuellen 3D-Shootern & Co. legen auch keinen besonderen Wert darauf.

Zum fünften Teil geht es hier: Ausstattungen

Allgemeines Spartipps

Anfänger-Leitfaden zum Laptopkauf Teil 3: Festplatte

Kommen wir zum dritten Teil: Festplatte, Massenspeicher und SSDs.

Wir wissen nun ungefähr, wie so ein Notebook rechnet und arbeitet, aber irgendwo müssen die Daten ja auch hin. Egal ob das Betriebssystem (z.B. Windows), die Programme, eure Bilder, Musik oder Filme. Das alles wird auf der Festplatte gespeichert. Die Speicherkapazität dieser Dinger wird, wie auch schon beim RAM, in Gigabyte angegeben. Um mal wieder kurz auszuholen: Kleinste Einheit ist das Byte, dann das Kilobyte (1024 Byte), Megabyte (1024 Kilobyte), Gigabyte (1024 Megabyte) und Terabyte (1024 Gigabyte). Leider nehmen es die Hersteller hier nicht ganz so genau und rechnen lieber in 1000er Schritten. Interessant bei heutigen Festplatten sind inzwischen nur noch die letzten beiden Größenordnungen GB und TB.

2,5″ und 3,5″

Festplatten gibt es in zwei (physikalischen) Größen: 2,5″ und 3,5″ („zweieinhalb und dreieinhalb Zoll“). Das sagt erstmal nur etwas darüber aus, wie groß dieses Teil selbst, also die Festplatte ist. 2,5″ Festplatten sind deutlich kleiner gebaut als 3,5″ Geräte, weshalb auch nur diese kleinen in Laptops eingebaut werden. Weiter will ich diesen Punkt jetzt auch gar nicht führen. Das soll einfach nur mal ins Basiswissen kommen. Nur so viel: 3,5″ Platten kommen vorallem in „normalen Desktop-Rechnern“ (Desktop ist der „große“ Computer zu Hause, im Gegensatz zum Laptop) zum Einsatz, denn sie sind günstiger zu bauen, da mehr physikalischer Platz für die Daten vorhanden ist. So gibt es inzwischen echte Speicherriesen mit 4 TB, während bei den kleinen 2,5″ Platten momentan bei 1 TB schluss ist. Im Schnitt sind 3,5″ Festplatten aber auch eine Ecke schneller, dies aber nur am Rande.

Was macht die Festplatte also nun?

Auf der Festplatte sind wie bereits erwähnt alle Daten gespeichert. Startet man sein Laptop, so liegt das Betriebssystem und alle Programme und Daten eben auf dieser und müssen von dort ausgelesen werden. Die Festplatte besteht aus einer bzw. mehreren rotierenden magnetischen Scheiben, über denen sich ein Lesekopf hin und herbewegt. Man sagt auch gerne, Festplatten wären der „Flaschenhals“ bei heutigen Computersystemen, was die Geschwindigkeit angeht. Denn während sich CPU und RAM rasant entwickelt haben in den letzten Jahren, so ging die Entwicklung bei den Festplatten eher gemächlich voran. Ein ultraschneller Prozessor kommt also auch dann nicht weiter, wenn die Daten, die er verarbeiten soll, nicht schnell genug von der Festplatte gelesen werden können. Er dreht also Däumchen, bis die Platte in die Hufen kommt.

Denn neben der reinen Speicherkapazität in GB oder TB – also wieviele Fotos, Dokumente, Spiele auf so eine Festplatte passen – ist deren Geschwindigkeit natürlich nicht unwichtig.

Die Umdrehungen: 4200, 5400 oder 7200 u/m

Die Geschwindigkeit einer Festplatte wird nicht zuletzt von ihrer Umdrehungszahl bestimmt. Das bezieht sich auf die erwähnten rotierenden Scheiben. Dies wird in Umdrehungen pro Minute u/m angegeben, wobei es hauptsächlich drei Standardmodelle gibt: 4200, 5400 und 7200 u/m. 4200 u/m sind heutzutage kaum noch von Bedeutung. Diese waren in früheren Notebooks verbaut, waren sehr leise mit praktisch unmerklichen Vibrationen, aber auch recht langsam. Heute sind eher 5400 und 7200 angesagt. Umso höher die Umdrehungen, umso lauter und hörbarer die Platte, aber auch umso schneller. Schnell heißt: Es können mehr Daten pro Sekunde gelesen oder geschrieben werden. Das merkt man nicht nur beim Starten von Programmen, sondern natürlich auch wenn man Daten kopiert. Natürlich gibt es auch hier wieder mehr oder weniger große Unterschiede je nach Hersteller und Modell. Aber diese Grundsatzinfos sollen erstmal reichen.

Wieviel Speicher brauche ich?

In heutigen Notebooks sind Festplatten mit einer Größe (diesmal die Speichergröße) um die 500 GB aufwärts Standard, möchte ich einfach so mal pauschal dahinstellen. Mal mögen es auch nur 320 GB sein oder aber sogar schon 640 oder 750 GB. Kommt eben darauf an, in welchen Preisklassen man sich bewegt. Auch 250 GB sind in Lowbudget Laptops oder Netbooks noch zu haben. Diese Größe sagt im Endeffekt nur etwas darüber aus, wieviel Daten man darauf speichern kann. Wer eine Digitalkamera hat (na gut, hat ja jedes Handy inzwischen), weiß zum Beispiel, dass ein Foto, je nach Größe und Qualität, im Schnitt irgendwas zwischen 1 MB und 5 MB an Speicher verbraucht. Ein Musiktitel als MP3 liegt durchschnittlich auch in der Größenordnung von 3 bis 6 MB. Wir erinnern uns, vereinfacht ist 1 GB = 1000 MB. Besonders speicherhungrig sind aber inbesondere Videodateien. Eine Stunde in HD Qualität nimmt schonmal mehrere GB in Anspruch. Videos gehören somit zu den „speicherfressendsten“ Daten. Office Dokumente oder PDF Dateien hingegen kommen meist mit wenigen KB oder MB aus. Großer Speicher ist meist also nur bei Videos nötig. Die Masse an verschiedenen Datentypen macht es letztendlich aus.

Wer sich nicht so ganz sicher ist, wieviel er nun braucht, sollte also erstmal darüber nachdenken, was er denn alles so speichern möchte. 500 GB sind schon ein sehr guter Mittelwert bei Notebooks, etwas weniger tut es in der Regel aber auch schon. Wie immer eine Frage des Geldes. Reicht der Speicher mal nicht aus, kann man sich auch immernoch eine externe Festplatte per USB anschließen.

SSDs

Eine sehr junge Entwicklung der letzten Jahre sind SSDs, „solid state drives“. Während bei einer klassischen Festplatte noch eine Scheibe per Motor gedreht wird, bestehen SSDs nur aus reinen Speicherchips, in etwa ähnlich zum RAM oder den allseits bekannten USB Sticks. Eine Umdrehungszahl gibt es hier also nicht mehr, SSDs arbeiten komplett geräuschlos. SSDs sind somit zum einen weniger störanfällig: Wird eine Festplatte im Betrieb unsanft gestossen, kann dies schonmal ihren frühzeitigen Tod bedeuten – und damit auch den Daten darauf! – einer SSD ist das ziemlich egal. Das sollte man sich im Hinterkopf behalten, speziell bei Laptops, die man ja problemlos umherschmeissen kann. Zum anderen aber sind moderne SSDs um ein Vielfaches schneller als klassische Festplatten. Ein Laptop mit einer solchen SSD startet meist deutlich (!) schneller, öffnet schneller Programme und Anwendungen und reagiert insgesamt flotter. Denn die Daten können eben auch schneller gelesen werden. Eine Info vorweg aber noch: Auch SSDs bezeichnet man geheimhin oftmals noch als „Festplatte“, also nicht wundern wenn irgendwo etwas von Festplatte steht und anschließend eine SSD erwähnt wird, „Fesplatte“ ist eben zugleich noch so etwas wie ein Oberbegriff. Den feinen Unterschied macht dann die Bauart magnetische Scheiben wie bei der klassischen Platte oder eben reine Speicherbausteine wie bei der SSD.

Den SSDs gehört sicherlich die Zukunft, doch gibt es auch eine Kehrseite: Sie sind auch viel teurer. Eine normale 2,5″ Festplatte mit 500 GB ist schon ab etwa 60 Euro zu haben. Eine gute SSD dagegen mit nur 120 GB kostet bereits ungefähr das Doppelte, mit 240 GB etwa das Dreifache. Wenn man nun bedenkt, dass ein reines Windows 7 Betriebssystem selbst schon grob 30-40 GB an Speicher für sich benötigt, bleibt eventuell nicht mehr gar so viel für reine Daten übrig. Wer also viel Speicherplatz möchte, kommt momentan an einer klassischen Platte noch nicht vorbei. Sicher werden aber auch SSDs in Zukunft noch im Preis fallen.

Ich habe aber im ersten Teil dieser Artikelserie auch größere Notebooks angesprochen ab 17 Zoll. Diese Geräte haben meist bereits genug Platz für zwei Festplatten. So kann man beispielsweise eine SSD als Bootplatte einsetzen, d.h. von dieser startet (bootet) das Betriebssystem und alle Programme, die man so hat. Diese laufen also alle sehr schnell. Während man große Daten, Filme, Bilder und Musik auf einer zweiten, herkömmlichen Festplatte speichern kann. Denn diese sind eben für große Speichermengen noch viel günstiger.

Hybridfestplatten

Was beim Auto funktioniert, geht eben manchmal auch in der Computerwelt 😉 Der Festplattenhersteller Seagate hat die Zeichen der Zeit erkannt und eine Hybridfestplatte ins Rennen geworfen. Dieses Modell findet man bei den meisten Notebooks, die man so kaufen kann, aber extrem selten. Daher gehe ich auch nur kurz darauf ein. Ist eben eher etwas für Leute, die sich sowas in Eigenregie selbst besorgen und einbauen oder von einem Freund einbauen lassen können, der ein bißchen Ahnung davon hat. Ich glaube allerdings, dass man z.B. bei DELL Notebooks manchmal die Wahl hat, solch eine Hybridplatte zu bestellen. Seagate hat eine übliche 2,5″ Festplatte mit 500 bzw. 750 GB genommen und dieser einen Pufferspeicher von 4 GB bzw. 8 GB in Form einer SSD verpasst. Das bedeutet: Daten und Programme, die häufiger aufgerufen werden, werden (automatisch) in diesem schnellen Pufferspeicher zwischengelagert und können von dort dann auch schneller wieder aufgerufen werden. In der Praxis läuft der Rechner also wohl etwas flotter und Programme werden schneller gestartet, die man häufig nutzt. Wen es interessiert: Die Festplatte schimpft sich „Momentus XT“ und ist eben ein kleines Stückchen teurer als andere Festplatten ohne diese Technik, zugleich aber noch deutlich günstiger als reine SSDs.

Fazit?

Nun ja. Dieser Artikel sollte vorallem ein paar wichtige Grundlagen zu Festplatten vermitteln. Für den einfach gestrickten Endanwender zählt am Ende eigentlich nur Speichergröße und Geschwindigkeit. Mein Tipp: 500 GB dürfen es gerne sein für den Alltagseinsatz, gerne mit 7200 u/m. Wer viele Daten vorhalten möchte, schaut sich eher nach 640 oder 750 GB um, wer nicht so anspruchsvoll ist, kann sich eventuell auch noch mit 320 GB und/oder 5400 u/m zufrieden geben. Und wer mehr Geld locker machen will und Geschwindigkeit vor Speicherplatz setzt, nimmt eine SSD mit mindestens 120 GB, eher sogar 240 GB. Schließlich Nutzer, die das Beste aus beiden Welten mitnehmen möchten und die höhere Investition nicht scheuen, sehen sich nach größeren Laptops um, die sowohl SSD als auch normale Festplatten mitbringen. Das wäre dann der Cadillac unter den Notebooks 😉

Hier geht es zu Teil 4: Grafikkarte