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Allgemeines Spartipps

Anfänger-Leitfaden zum Laptopkauf Teil 1: Größe und Bildschirm

Notebooks sind eines der größten Themen hier bei Geizstudent. Kein Wunder, bei heutigen Studenten gehört so ein Ding eigentlich zur Grundausstattung. Damit arbeiten müssen und können die meisten auch soweit ganz gut, aber ich stelle immer wieder fest, dass viele Leute eigentlich gar keine große Ahnung von der Technik haben. CPU, RAM, Intel oder AMD?, Grafik onboard oder dediziert?? Ägypten??? Dabei können ein paar Grundlagen auch behilflich sein, nicht zu viel Geld für eine Gurke auszugeben bzw. genau das fürs Geld zu bekommen, das man auch benötigt. Anfangen werde ich auch eher mit simplen Fragen wie „welche Größe sollte ich überhaupt wählen?“. Wer also schon immer Interesse an einem solchen kleinen Crashkurs hatte, bekommt in den nächsten Tagen eine mehrteilige kurze Serie zum Notebookkauf, die sich mit dem technischen Aspekt – also der Hardware – beschäftigt. Bitte versteht aber, dass viele Dinge hier oberflächlich und im Schnelldurchlauf angerissen werden, der erwähnte Crashkurs eben. Technikaffine und Computerfreaks sollten also einen großen Bogen um diese Blogartikel machen, ihr werdet hier wirklich nichts lernen 😉 Der interessierte Anfänger könnte aber durchaus davon profitieren. Zu erwähnen sei noch, dass die technischen Grundlagen, die ich hier vermitteln möchte, zwar auf das Thema Laptop zugeschnitten sind, aber oftmals auch ganz allgemein für die Computerwelt gelten. Man kann sich also auch ganz grundsätzlich etwas zur Computertechnik weiterbilden als Anfänger.

Teil 1: Größe, Bildschirm

Wir fangen also ganz simpel an, nämlich dem Äußeren: Die erste ganz prinzipielle Frage stellt sich zunächst zur Größe des Notebooks, das man haben möchte. Diese Entscheidung wirkt sich auch direkt von vornherein auf viele Aspekte aus wie Preis, Gewicht, Auswahl und Leistungsfähigkeit. Will man etwas wirklich Kleines haben, das man immer mit einer Hand im Hörsaal hervorzaubern kann und noch gut Platz zwischen dem sonstigen Kram in der Tasche / Handtasche / dem Rucksack haben soll, bewegen wir uns in Regionen um die 10″ bis 12″ (gesprochen „12 Zoll“), sehr üblich sind da beispielsweise 11,6″. Das nennt man dann auch „Subnotebook“ und heißt eigentlich nichts anderes, als dass es sich eben um ein kleines Notebook handelt. Nicht zu verwechseln mit den „Netbooks“, diese gibts auch genau in dieser Größenordnung, sie sind aufgrund ihrer relativ schwachen Hardware sehr sehr günstig (< 300 Euro im Schnitt), aber eben auch wenig leistungsfähig. Der Unterschied zwischen Netbook und Subnotebook ist also hauptsächlich erst in den inneren Werten (und dem Preis) zu suchen, von außen unterscheiden sie sich praktisch nicht.

Pro Subnotebook:

  • klein
  • leicht
  • handlich

Contra Subnotebook:

  • durch den kleinen Bildschirm auch eher kleine Auflösung*
  • man braucht gute Augen
  • meist kein CD/DVD/BluRay Laufwerk aufgrund der Größe eingebaut
  • ebenfalls aufgrund der kleinen Ausmaße in der Regel leistungsschwächere Hardware verbaut, gleichzeitig aber bei vergleichbarer Hardware eher teurer als größere Laptops

Beispiele Subnotebook:
Thinkpad Angebot für 419 Euro bei notebooksbillger

*Auflösung bedeutet, wieviele Pixel das Display anzeigt. Beispiel: 1368 x 766 Pixel, eine gängige Auflösung bei kleinen aber auch größeren Laptops. Vergleicht man damit ein Gerät mit z.B. 1920 x 1080 Pixeln, so merkt man hauptsächlich dass auf dem zweiten einfach „mehr ins Bild passt“, man sieht also größere Ausschnitte von Bildern, Webseiten etc. Sowohl ein sehr kleines, als auch ein größeres Notebook können natürlich die gleiche Auflösung haben. Genannte „Allerweltsauflösung“ 1366 x 768 erfordert bei einem Subnotebook eher gute Augen, weil alles recht klein dargestellt wird, während diese auf einem 15″ Notebook auch tauglich für die Oma ist 🙂

Ein Subnotebook ist eine nette Sache, preislich bekommt man auch schon ab etwa 400-500 Euro die ersten brauchbaren Modelle, das ist aber nach oben absolut offen. Man muss aber auf jeden Fall vorher wissen, was man denn damit anstellen will. Soll es aber das einzige Notebook sein, das man besitzt bzw. weiß man noch nicht so recht, was man damit anstellen möchte und will sich alle Möglichkeiten offen halten, sind größere Geräte vielleicht die bessere Wahl. Die sogenannten „Allrounder“ findet man besonders im Bereich um 15″, eine angenehme Größe eigentlich: Groß genug um länger ohne Augenkrebs daran arbeiten zu können, aber noch nicht so groß, dass es unangenehm mit dem Transport bzw. Gewicht wird. Außerdem gibts hier praktisch die freie Auswahl an Hardware und vorallem auch leistungsstarker Hardware, was für Leute interessant ist, die entweder anspruchsvollere Aufgaben damit bewältigen wollen (Grafikbearbeitung, Videobearbeitung) oder einfach auch mal ein aktuelles Spiel zocken wollen. Denn vorallem letzteres kann man bei Subnotebooks praktisch komplett vergessen (mit Ausnahme ein paar ganz weniger freakiger Geräte für freakig viel Geld).

Pro Notebook um 15″:

  • gutes Mittelmaß, Allrounder
  • viele Marken und Modelle in dieser Größe verfügbar
  • dadurch preislich okay
  • CD/DVD/BluRay ist hier Standard
  • Auch mit sehr leistungsstarker Hardware zu haben

Contra Notebook um 15″:

  • nicht mehr ganz so klein und handlich

Beispiel Notebook um 15″:
Sony Vaio für 539 Euro

Zum Schluss greife ich dann noch die großen Notebooks ab 17″ auf. Nennt man auch gerne „Desktop Replacement“, weil diese Teile eigentlich weniger zum ständigen Herumschleppen gedacht sind und man sich meistens einen „richtigen“ PC unterm Schreibtisch sparen kann, weil das Notebook eigentlich schon groß genug für fast alles ist (Grafiken, Videos, etc). Wir bewegen uns hier schon in Bereichen ab 3 kg aufwärts (richtig fette Boliden schaffen auch schonmal 5 oder 6 kg, aber das sind wieder solche Freakteile, die uns hier nicht interessieren). Wegen der großen Gehäuse haben diese Teile außerdem auch genug Platz für Sachen, die andere Laptops nicht bieten, zum Beispiel eine zweite Festplatte. Außerdem findet auch hier gerne und einfach besonders leistungsstarke Hardware genug Platz. Nunja, ich tippe diesen Artikel gerade auf 17,3″ und bin ganz zufrieden. Ist zwar nichts mehr, das ich jeden Tag in den Hörsaal schleppen wollen würde, aber zu Hause ist es top, egal ob am Schreibtisch oder mal eben auf dem Sofa. Und mitnehmen kann man es ja dennoch überall hin, ist nur eben klobiger.

Pro Notebook um 17″:

  • oft ausreichend um jeden anderen Rechner zu ersetzen
  • viel Ausstattung und Leistung (möglich)

Contra Notebook um 17″:

  • eher unhandlich und weniger portabel weil relativ schwer und groß

Was gibts sonst noch?

Angerissen wurden jetzt nur drei der absoluten Standardformate, die Klassiker sozusagen. Dazwischen gibt es natürlich auch jede Menge, sei es 13, 14, 16 oder 18 Zoll. 13″ dürfte am ehesten noch bekannt aus Apple Geräten (MacBook Air in 13,3″) sein. Muss man eben am besten selbst alles mal in der Hand halten und ausprobieren, was einem am besten taugt.

Das Display selbst: Glänzend oder matt?

Laptopdisplays gibts entweder in glänzender oder in matter Ausführung. Erstgenanntes ist heutzutage (leider) eher verbreitet, auch gerne mal als Schminkspiegel verspottet. Diese Schirme lassen sich vorallem in heller Umgebung – und erst recht draußen – kaum noch ablesen, weil man eher sich selbst sieht. Verkauft wird das Ganze einem aber mit dem Argument, dass die Farben ja so brilliant wären und überhaupt. Naja, ich bin da schon immer skeptisch gewesen. Nur leider gibts eben nur noch selten matte Displays. Am besten man macht sich selbst mal irgendwo ein Bild davon. Kleiner Tipp: Sobald bei der Bezeichnung zum Bildschirm irgendwelche Umschreibungen wie Glare, TrueBlabla, BrilliantSowieso, PureIrgendwas auftauchen, ist das meist ein Hinweis auf einen glänzenden Schirm. Gut, glare bedeutet ja auch direkt glänzend, das Gegenstück wäre also non-glare für matt.

Das war nun der erste Teil meines Anfängerleitfadens zum Laptopkauf. In den nächsten Tagen gehts dann weiter mit Hardwarethemen wie CPU, RAM, Festplatte und so weiter. Ich hoffe es hat bis hierhin gefallen und nützt dem einen oder anderen etwas. Fragen stellen oder diskutieren könnt ihr ja direkt unter diesem Text in den Kommentaren.

Zu Teil 2 geht es hier: CPU und RAM

Spartipps

HP Studentenrabatt im Online Store

Wie versprochen nun hier der komplett neue Artikel über den HP Studentenrabatt. Für alle neuen Leser nur ganz kurz: In der Vergangenheit haben sich einige Studenten beschwert, dass die Preise im HP Education Store einfach zu hoch seien und Laptops mit Studentenrabatt teurer sein konnten als beim günstigsten Anbieter im Internet. Doch HP hat nachgebessert und an der Preispolitik für Studenten gearbeitet, was ich genauer unter die Lupe nehmen wollte. Und diesem Versprechen komme ich nun nach.

Der erste Kandidat: HP ProBook 6450b (WD773EA#ABD) für 710,24 Euro. Ein 14 Zoll Gerät mit Intel i3 und HD Display. Günstigster gefundener Preis 733 Euro. Knapp 23 Euro gespart, Test bestanden.

Nummer zwei: HP Mini 110-3101sg (XE931EA#ABD) für 229 Euro. Ein 10 Zoll Netbook mit Intel Atom. Günstigster gefundener Preis 267,90 Euro. Fast 40 Euro gespart, Test wieder bestanden.

Nummer drei: HP Pavilion dv6-3102sg (XE007EA#ABD) für 689 Euro. 15 Zoll großes Entertainment Gerät mit i5 CPU. Günstigster Preis 707,90 Euro. Und wieder bestanden.

Einer geht noch: HP Compaq Presario CQ56-111EG (XZ481EA#ABD) für 299 Euro. Sehr günstiges Einsteigernotebook in 15 Zoll mit für den Preis durchaus guter Leistung und Windows 7. Günstigster Preis im Netz: 339,90 Euro. Und schon wieder bestanden.

Jetzt mal zu den Druckern: HP Deskjet 2050 All-in-One Drucker für 62,30 Euro. Internetpreis ab 42,42 Euro. Tja, war wohl nix. Also noch einer: HP Photosmart All-in-One Wireless Drucker für 68,39 Euro. Sonst im Internet ab 74,80 Euro. Na also, geht doch.

Ich hatte nun nicht die Zeit und Muße, wirklich alle Modelle durchzuprobieren. Aber eines fiel mir auch bei weiteren Notebooks auf: In den meisten von mir durchprobierten Fällen waren die Geräte im HP Studentenstore tatsächlich günstiger, oder aber zumindest gleichauf mit aktuellen Bestpreisen. Nur in den wenigsten Fällen war ein Gerät teurer für Studenten.

Fazit: Natürlich kann und sollte jeder Student bei Interesse an einem bestimmten Notebook immer selbst den Preischeck machen. Dem „neuen“ HP Store mit Studentenrabatt kann ich aber zumindest schonmal ein überwiegend positives Urteil aussprechen!

Zum HP Store für Studenten geht es hier entlang

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Acer Timeline 1810TZ: Subnotebook zum Netbook Preis

Acer Aspire Timeline 1810TZ

Update2: Bis 27. Februar gibt es bei Amazon 50 Euro Sofortrabatt für das TimelineX 1830TZ (und weitere Acer Produkte!) Wichtig: Der Rabatt wird erst an der Kasse abgezogen!

Update: Das 1810TZ wurde nun durch das neue Modell Acer TimelineX 1830TZ ersetzt. Da es nur unter der Haube Neuerungen gibt, führe ich diese hier mal schnell in Kürze auf:

Prozessor ist nun ein Intel Pentium U5600 mit 2 x 1,33 GHz. Dieser dürfte im Prinzip vergleichbar mit dem des Vorgängermodelles sein, ist aber eben eine deutlich modernere Version die ein klein wenig leistungsstärker sein dürfte. Außerdem gibts nun 500 GB Festplattenplatz. Kosten tut das Ganze nun 499 Euro bei Amazon. Der Rest dürfte mit dem alten 1810TZ identisch sein, deshalb für weitere Infos einfach ab hier den alten Artikel von damals lesen:

(Artikel von 2010, bitte Update oben beachten): Hier mal wieder ein nützlicher Spartipp zum Thema „Notebook“, der für den einen oder anderen vielleicht Gold wert sein dürfte. Ganz bestimmt aber für Studenten, die noch ein Laptop suchen, das folgende Kriterien erfüllen soll:

  1. Es sollte günstig,
  2. darüberhinaus rundum hörsaaltauglich sein und
  3. Rechenleistung auf dem Niveau eines Notebooks – und nicht Netbooks – bieten

Wer jetzt gerade aufgehorcht hat, sollte sich die Mühe geben, weiterzulesen 😉 Ich habe vor kurzem ein (Sub)Notebook entdeckt, welches diese Kriterien allesamt erfüllt, und konnte das Gerät auch schon testen: Das Acer Aspire Timeline 1810TZ (Link durch neues 1830TZ ersetzt, für 499 Euro!), für aktuell ab 475 Euro inklusive Versandkosten.

Es ist mit dem 11,6″ großen Bildschirm eine kleine, aber entscheidende Ecke größer als übliche Netbooks. Die Auflösung von 1366 x 768 Pixeln (16:9) ist zudem auch noch „HD-Ready“ und ermöglicht alltägliches Arbeiten, Surfen und natürlich Filme schauen deutlich angenehmer, als bei den kleinen Netbooks, die in der Regel nur 1024 x 600 haben. Mit den Abmessungen geht auch eine Tastatur in angenehmer Größe einher. Was mich dabei besonders gewundert hat: Das Timeline 1810TZ ist genauso leicht und flach wie mein (etwas kleineres) MSI Wind Netbook.

Doch was mich dabei fast schon „geärgert“ hat: Während mein Netbook-Akku rund 5 Stunden durchhält, schafft es das Timeline ohne all zu große Mühe 8-10 Stunden im Akkubetrieb (in manchen Quellen ist sogar von bis zu 12 h die Rede, dazu kann ich aber selbst noch keinerlei Erfahrungsbericht beisteuern). Und trotz der Sparsamkeit wird eine gute Rechenleistung geboten: Es werkelt ein sogenannter „Ultra Low Voltage“ Prozessor darin, nämlich der Pentium Dual Core SU4100, mit 2 x 1,3 GHz. Die Dualcore-CPU ist dabei ein entscheidender Vorteil gegenüber dem – im Vergleich eher lahmen – Atom Prozessor aus Netbooks. Und nicht von der vergleichweise niedrigen Taktrate abschrecken lassen: Der 1810TZ wird mit Windows 7 ausgeliefert, welches auch absolut flott seinen Dienst verrichtet. Einen Unterschied zu meinem deutlich stärkeren „großen“ Notebook konnte ich nicht feststellen.

Ansonsten sind alle üblichen und nützlichen Ausstattungen mit an Bord: 2 GB RAM, 320 GB Festplatte, LAN, WLAN, Kartenleser, HDMI Anschluss (!), Webcam, … Ein optisches Laufwerk fehlt allerdings, was bei dieser Größe ganz natürlich ist. Ganz im Gegensatz zum leider auch fehlenden Bluetooth – das ist etwas schade. Man muss sich also einen entsprechenden USB Bluetooth-Adapter zulegen, wenn man nicht darauf verzichten möchte.

Das Timeline 1810TZ gibt es aktuell beispielsweise bei Amazon für 475 Euro inklusive Versand. Achtung: Es existiert auch ein Timeline 1810T (ohne „Z“). Dieses ist für rund 30-40 Euro weniger zu haben, arbeitet dafür aber nur mit einem deutlich langsameren Core Solo (also Einkern-) Prozessor. Mein persönlicher Tipp: Hier nicht am falschen Ende sparen!

Fazit: Klein (aber nicht zu klein), leicht, extrem ausdauernder Akku und auch noch günstig. Beim Timeline 1810TZ hat Acer wirklich (fast) alles richtig gemacht. Lediglich Bluetooth hätte dem Gerät noch gut gestanden, und der Laptopdeckel könnte Fingerabdrücke nicht magischer anziehen. Daher stehe ich auch dazu, dass die kleinen Lobeshymnen meinerseits hier nicht fehl am Platz sind. Denn in dieser Preis- und Geräteklasse hat es aktuell einen Platz ganz weit oben verdient und dürfte nicht zuletzt dank seiner Hörsaaltauglichkeit ein echter Spartipp für uns Studenten sein.

Nachtrag: Da wir nicht nur Werbeaussagen nachbeten, sondern – zumindest meistens 😉 – wissen, was wir so von uns geben, konnte ich selbst nicht widerstehen, da die Vorteile gegenüber herkömmlichen Netbooks einfach auf der Hand liegen. So habe ich mein Wind Netbook kürzlich gegen das Timeline getauscht und bin nicht enttäuscht worden. Das Timeline ist sogar noch ein ganzes Stück flacher, aber auch schicker. Die Rechenleistung um Welten besser, und dank Windows 7 ist man auch tatsächlich up-to-date. Und was jetzt auch wirklich für einige interessant sein könnte: Die oben erwähnte herausragende Akkulaufleistung kann ich nun auch selbst bestätigen. Wenn man die Beleuchtung des Bildschirms nicht hochdreht (welcher auch auf unterster Stufe noch ganz gut ablesbar ist), sind tatsächlich mehr als 8 Stunden im Officebetrieb drin. Das hat mich, um ehrlich zu sein, nun im Praxisbetrieb wirklich begeistert. Ansonsten ist den obigen Ausführungen soweit nichts mehr hinzuzufügen.

– Greg

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Inspiron M101z – Dells Hörsaalstürmer

Durch unsere aktuelle exklusive Aktion zusammen mit Dell bekommt ihr 10% Rabatt völlig ohne Mindestbestellwert auf alle Notebooks und Desktops! Diese Aktion ist auf nur 200 Besteller begrenzt und absolut exklusiv hier auf Geizstudent. Den Gutscheincode und mehr Infos gibt es hier.

Bald geht es wieder los mit dem Studium, und wie schon angedeutet werde ich in den kommenden Tagen und Wochen besonders auch die Produkte der Firma Dell für Studenten in den Fokus hier rücken. Denn das Interesse, besonders an Dell Notebooks ist von eurer Seite recht groß. Daher geht es heute um das (den?) Dell Inspiron M101z.

„Hörsaalstürmer“ nicht nur deshalb, weil ich das kleine Inspiron immer öfter in den Reihen vor mir sehe, sondern vorallem weil das M101z ein Subnotebook in 11,6 Zoll ist und nur 1,8 kg auf die Waage bringt. Es ist somit leicht und klein – aber größer als übliche Netbooks und daher weitaus alltagstauglicher, z.B. weil die Tasten eine normale Größe haben. Das 11,6″ Display hat eine Auflösung von 1366 x 768 Pixeln. An Speicher gibt es bis zu 320 GB Festplattenplatz (mit 7200 u/m) und 4 GB DDR3 RAM.

Beim Prozessor greift Dell auf den AMD Athlon II NEO zurück, je nach Konfiguration auf die Single Core  Version NEO K125 mit 1,7 GHz oder aber den Dual Core NEO K325 mit 2 x 1,3 GHz. Und was heißt das jetzt für den weniger technisch interessierten Studenten? Im Gegensatz zu Netbooks, bei denen nur ein vergleichsweise lahmer Intel Atom Prozessor verbaut wird, bekommt man hier schon eine ganze Ecke mehr Rechenleistung. Allerdings sollte man sich schon für die Dual Core Variante entscheiden. Dann bleiben mit diesem kleinen Gerät keine Wünsche mehr offen und das bereits installierte Windows 7 als 64 Bit Variante freut sich 😉

Mit dabei ist auch noch Office Starter 2010, bzw. gegen Aufpreis natürlich ein reguläres MS Office 2010. Überhaupt kann man das Gerät natürlich Dell-typisch selbst konfigurieren. Der Preis beginnt mit 429 Euro für die Single Core-, und bei 479 Euro für die Dual Core Version des Inspiron M101z. Ich würde wie erwähnt zur zweiten raten.  Im Konfigurator kann man zudem auch auswählen, ob man einen 6-Zellen oder einen 9-Zellen-Akku haben möchte. Wer oft und vorallem lange im Hörsaal auf ein Notebook angewiesen ist, für den wäre letzterer natürlich ein guter Tipp.

Mehr Infos und den Konfigurator zum Selbst-Zusammenbauen gibt es direkt hier bei Dell

PS: Unsere Gutschein Codes für Rabatt bei Dell finden sich wie immer hier in diesem Blogartikel.

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MSI EX629 Gaming-Einsteigernotebook für 539 Euro

Wieder ein interessantes Notebookangebot der Woche bei notebooksbilliger.de.

Diesmal geht es um das Gerät MSI EX629, welches dort als „Gaming Einsteiger“ betitelt wird. Daher möchte ich hier kurz die Daten des Notebooks analysieren, um abschließend ein Fazit bieten zu können.

Die Größe ist mit 16″ zwar ein wenig ungewöhnlich, dürfte aber besonders zum Filme schauen ein guter Kompromiss zwischen den sonst üblichen 15″ und 17″ Geräten sein – also genau richtig für jeden, dem das eine zu klein, aber das andere zu groß ist. Als Auflösung kommt die inzwischen so beliebte 1366 x 768er HD-Ready (720p) zum Einsatz. Die verbaute CPU ist ein solider T6600 Intel Core2Duo mit 2 x 2,2 GHz und auch die anderen Eckdaten lesen sich angesichts des Preises sehr gut: 500 GB Festplatte und 4 GB Arbeitsspeicher. So soll das sein. Auf ein Blu-ray Laufwerk muss man bei diesem Preis aber verzichten und sich stattdessen mit einem DVD-Brenner begnügen.

Was soll dieses Laptop aber nun zum „Einsteiger-Gaming“ Gerät machen? Die verbaute Grafikkarte ist eine NVIDIA GeForce GT 130M mit 512 MB Speicher und daher im Bereich „Mittelklasse“ anzusiedeln. Sie ist DirectX 10 fähig und steht im Benchmarkvergleich bei notebookcheck.com mit 5154 3DMark06 Punkten da. Und nun etwas weniger technisch: Aktuelle Spiele dürften zum größten Teil laufen, jedoch nicht in höchsten Details. Etwas ältere Spiele sollten keinerlei Probleme auch bei höheren Detailstufen darstellen. Alles in allem ist die GT 130M also eine ganz brauchbare Karte mit akzeptabler Leistung (um Welten von langsamen Onboardlösungen entfernt) und geringem Stromverbrauch.

Kurzes Fazit: Für 539 Euro wird durchaus rundum gute Leistung geboten, die besonders für Gelegenheitsspieler absolut ausreichend sein dürfte. Das Gerät gibt es hier bei notebooksbilliger.de.

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MSI Wind U100 Netbook für 229 Euro bei notebooksbilliger.de

Heute wird es fast schon emotional in der Netbook-Kaufberatungsrubrik. Ich habe nämlich gerade das Netbook MSI Wind U100 bei notebooksbilliger für nur 229 Euro entdeckt. Was daran emotional ist, fragt ihr euch sicherlich. Dies war zwar nun etwas übertrieben formuliert, doch war das MSI Wind eben Ende 2009 das erste und einzige Netbook, welches mich auch persönlich interessiert hat und ich mir dann auch selbst geleistet habe. Damals habe ich noch rund 350 Euro dafür ausgegeben, was diese Meldung über den Preis von nur noch 229 Euro umso interessanter macht.

Das MSI Wind ist für mich nämlich der Inbegriff des Netbooks – nein, nicht der EeePC! Am Wind hat mir nicht nur das Design gefallen, sondern auch der Formfaktor von 10 Zoll. Das Gerät ist damit klein genug um bequem überall hin genommen zu werden, aber nicht zu klein (auch im Bezug auf den Bildschirm) um es auch produktiv nutzen zu können. Man kann ordentlich schreiben auf diesem Netbook und alle nötigen Office-Anwendungen nutzen, im Internet surfen, oder sogar einige (etwas ältere) Spiele darauf abspielen. Im Gegensatz zu „damals“ wird jetzt allerdings – dies muss ich positiv hervorheben – nicht mehr das etwas angestaubte Windows XP, sondern bereits Windows 7 mit dem Gerät ausgeliefert. Zusammen mit der 160 GB Festplatte, 1 GB RAM und Intel Atom CPU ergibt dies einen typischen, aber wirklich brauchbaren Netbook-Vertreter für kleines Geld. Und damit sicherlich sehr interessant für Studenten, die ein kleines und günstiges Arbeitsgerät suchen.

Das MSI Wind für 229 Euro gibt es hier bei notebooksbilliger.de

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PC-Spiele Klassiker kostenlos (oder: Games für Netbooks!)

Update: Seit wenigen Tagen ist nun auch „Command & Conquer 3: Tiberian Sun“ von EA als Freeware Download kostenlos freigegeben worden. Hier der Link: http://www.commandandconquer.com/classic

Aus aktuellem Anlass: Ich war gerade auf der Suche nach ein paar Spielen für Zwischendurch, die allerdings auf meinem Netbook laufen sollten. Da man hier aber doch ziemlich begrenzt in Sachen Spiele-Performance ist, passen vorallem alte Spieleklassiker „von damals“ wie die Faust aufs Auge. Und da ich persönlich mehr auf Spielspaß, als auf die neueste und beste Spielegrafik baue – die meist auch noch ein Vermögen an Investitionen für Grafikkarte etc. verschlingt – hat mir diese kleine Recherche gut 10 Jahre zurück in der Zeit besonders viel Spaß gemacht. Ich habe dabei so manchen Leckerbissen wiedergefunden, den ich fast schon wieder vergessen hätte.

Zuerst aufgefallen ist mir Command & Conquer – der Tiberiumkonflikt und Command & Conquer – Alarmstufe Rot. Wer kann sich noch erinnern? Die C&C Teile haben das Echtzeitstrategie Genre erheblich geprägt. Beide Teile sind von EA kostenlos zum Download freigegeben worden, allerdings sind diese Versionen auf englisch. Einfach die Titel anklicken, ich habe eine Downloadmöglichkeit bei Netzwelt verlinkt. Weitere Infos zu den Spielen finden sich dort ebenso.

Weiter geht es mit der GTA-Reihe (Grand Theft Auto). Der Name dürfte den meisten bekannt sein, da die aktuellen Versionen auch heute noch erfolgreich sind. Aber auch die ersten beiden Teile von damals sind es wirklich wert, nochmal angespielt zu werden. Der Hersteller gibt diese kostenlos auf dieser Seite zum Download frei. Allerdings muss man sich für eine „Mailingliste“ registrieren.

Dies waren nun zwei erfolgreiche Spielereihen, die vorbildlicherweise von den Entwicklern zum kostenlosen Download freigegeben wurden. Für echte Nostalgiker eignen sich zudem eventuell auch Seiten wie Abandonia.com, die sogenannte „Abandonware“ anbieten. Meist wirklich alte Spieleklassiker – der eine oder andere dürfte sich an seine Kindheit zurückerinnert fühlen (wer kennt zum Beispiel noch „Battle Chess„?). Aber Achtung: Was vorallem rechtlich bei diesen Spielen zu beachten ist, wird in diesem Artikel bei Netzwelt erläutert.

Zum Schluss habe ich noch einen Tipp für alle, die an „neueren alten Spielen“ interessiert und zumindest bereit sind, ein paar wenige Euro dafür zu zahlen: Der Top-Titel Warcraft 3 aus dem Jahr 2002 von Blizzard kostet nicht nur lächerliche 8,99 Euro auf Amazon, sondern läuft auch noch bestens auf Netbooks. Auch die Seite gog.com („Good old Games“) bietet darüberhinaus Spiele zum Download an, die zwar nicht mehr topaktuell sind, dafür aber zum Taschengeldpreis. Beispiel: Der Shooter FarCry für 9,99 Dollar (momentan etwa 6,67 Euro). Allerdings sind hier die Spieletitel englischsprachig.

Auch wenn dies nur ein kleiner Abriss war: Wie man sieht, muss Spielevergnügen am PC nicht teuer sein. Und wie eingangs bereits erwähnt, eignen sich diese etwas älteren Titel oftmals besonders für Netbooks, weil sie eben keine besonders hohen Hardwareanforderungen mit sich bringen. Du kennst noch weitere tolle Spiele(klassiker), die es inzwischen umsonst gibt? Dann einfach hier kommentieren, damit jeder etwas davon hat!

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Lenovo Ideapad S10 Netbook mit UMTS für 238 Euro

Und schon geht es weiter in der Rubrik „Notebook“. Diesmal aber halte ich mich kurz und nenne nur das Nötigste: Mir ist beim Onlineversender notebooksbilliger.de ein richtig günstiges Netbook aufgefallen, welches auch noch UMTS integriert hat – mit einer passenden Simkarte kann man also direkt unterwegs im Internet surfen damit. Es ist das Lenovo Ideapad S10 in weiß für nur 238,90 Euro. Durch den geringen Preis und die kleinen Abmessungen könnte es das ideale Gerät für die Vorlesungen eines preisbewussten Studenten sein.

Das Gerät hat ein 10 Zoll Display, Intel Atom CPU mit 1.6 GHz, 1 GB RAM, 160 GB Festplatte, Bluetooth, UMTS, WLAN, LAN, Kartenleser und kommt mit Windows XP daher. Mit einem Gewicht von nur 1,25 kg ist eben ein typischer Netbook-Vertreter.

Weitere Infos bei Notebooksbilliger.de

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MSI Wind Netbook Erfahrungsbericht eines Studenten

Kleines Update: MSI bietet inzwischen auch (vorbildlicherweise) Treiber für Windows 7 für das Wind an!

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Hier mal wieder ein Beitrag aus der Technik Ecke zum Thema Netbook. Ich denke, er ist ganz passend an dieser Stelle, da diese kleinen Laptops ja gerade für Studenten interessant sind – günstig, klein und leicht. Also recht praktisch für unterwegs oder die Vorlesung. Daher möchte ich euch im folgenden meinen kleinen Erfahrungsbericht inklusive ein paar Tipps nicht vorenthalten:

Endlich habe ich es geschafft und mir ein Netbook leisten können. Eine kleine Beschreibung über diese Geräte habe ich vor einiger Zeit bereits in diesem Beitrag geschrieben. Es ist das lang ersehnte MSI Wind geworden, welches ich als Luxury Edition bei Amazon für knapp 350 Euro erstanden habe (inzwischen unter 300 Euro zu haben). Bis heute bin ich mit meiner Wahl auch sehr zufrieden und kann jedem das kleine Wind nur ans Herz legen. Es ist eines der 10 Zoll Netbooks, also mit relativ „normal großen“ Tasten, was nicht unerheblich ist, wenn man darauf mal etwas tippen möchte. Ich habe mich auch ganz bewusst für die Luxury Edition entschieden, da diese einen großen 6-Zellen Akku hat (statt dem kleinen mit 3 Zellen). Erst dieser macht das Gerät auch wirklich hörsaaltauglich mit einer Laufzeit von 4 – 5 Stunden – je nach Energiesparplan.

Die technischen Daten bringe ich nur ganz schnell hinter mich: Intel Atom CPU mit 1,6 GHz wie jedes andere Netbook auch, 1 GB RAM, 160 GB Western Digital Festplatte sowie WLAN, LAN, Bluetooth, Cardreader. Im Prinzip ein voll ausgestattetes Notebook eben, aber im Miniformat und mit dürftiger Leistung – der Atom ist nicht gerade ein Kraftprotz. Und hier kommt Pluspunkt Nummer eins für das MSI Wind: Die Jungs sind ja dafür bekannt, recht Overclocker-freundlich zu sein und diese Linie wird sogar beim kleinen Wind fortgesetzt. Per Hotkey kann man den Kleinen wahlweise um 8%, 15% oder 24% übertakten, von Haus aus. Das ist bei dieser schwachen CPU eine mehr als gute Idee und funktioniert bei mir auch wunderbar.

Zwei Dinge allerdings lege ich jedem Wind-interessierten absolut ans Herz: Eine externe Maus und einen zusätzlichen 1 GB RAM Riegel, um auf 2 GB aufzurüsten (benötigt wird ein SO-DIMM DDR2 mit mindestens 533 MHz, 200 Pin. Kostenpunkt grob 10 Euro). Die Maus ist dabei Geschmackssache, ich selbst komme mit dem Touchpad aber nicht wirklich klar. Das RAM sollte man aber wirklich nachrüsten, wenn man Windows Vista oder Windows 7 installieren möchte. Hierbei die Empfehlung, lieber Win7 als Vista zu nehmen, weil ersteres einfach deutlich ressourcenschonender ist. Wer lieber die finale Version von Windows 7 abwarten möchte, sollte erstmal beim vorinstallierten XP bleiben und abwarten bis man als Student bei MSDNAA kostenlos Win7 laden kann (sollte hoffentlich Ende Oktober soweit sein). Noch ein Hinweis: Aufgrund des Chipsatzes können alle aktuellen Netbooks nur maximal 2 GB RAM verwalten, mehr geht also leider nicht. Ich habe Win 7 RC erfolgreich laufen und bin absolut positiv überrascht. Nochmal zur Tastatur: Anfangs bin ich fast verzweifelt, ich bin diese kleinen Abmessungen einfach nicht gewohnt. Die Tasten haben zwar relativ normale Größe, aber naturgemäß ist hier alles kompakter angeordnet. Anfangs gestört hat mich auch, dass die FN Taste ganz außen war, wo ich normalerweise die STRG vermutet hätte. Dankenswerterweise hat der Wind eine große Community die jede Menge BIOS-Hacks und Modding anbietet: Vom BIOS, das FN & STRG vertauscht bis zum Tool, welches die integrierte Intel GMA Grafikkarte übertaktet gibt es wirklich fast alles, was das Herz begehrt. Ich war wirklich sehr erfreut 🙂 Inzwischen funktioniert flüssiges Tippen wunderbar (dieser Beitrag entstand auf meinem Wind), dem Einsatz im Hörsaal steht also nichts entgegen. Nach wenigen Tagen ist man die Abmessungen gewohnt.

Was die Leistung angeht: Ich habe das Gerät im Vorfeld sogar etwas unterschätzt. Wie gesagt habe ich Windows 7 RC in Betrieb, welches absolut flüssig mit Aero Oberfläche läuft. Surfen, Office, Mailen… das alles läuft wie geschmiert. Und dann habe ich ein kleines Experiment gewagt und war verblüfft: Etwas ältere Spiele wie Warcraft 3 oder Unreal Tournament laufen in nativer Auflösung (1024 x 600) bei höchsten Details butterweich. Habe auch mehrfach gelesen, dass World of Warcraft ganz gut laufen soll (nicht zuletzt dank OC Modus und GMA Übertaktung). Dass die meisten aktuellen Titel aber nicht drin sind, ist dabei natürlich klar. Dennoch hätte ich diesem Netbook eigentlich noch weit weniger zugetraut.

Alles in Allem muss ich hier mal einen großen Daumen nach oben richten. Ich könnte mir zwar eher nicht vorstellen, solch ein Netbook als einzigen Rechner zu besitzen, weil man doch ein wenig eingeschränkt ist. Allerdings würde zur Not sogar das funktionieren – und ich kann das aus Erfahrung sagen, weil mein eigentliches Notebook seit Tagen in Reparatur ist und ich nur wenig vermisst habe seitdem 😉 Die alltäglichen Aufgaben kann man auch hier ganz gut bewältigen.

Hoffentlich hat dieser kleine subjektive Erfahrungsbericht dem einen oder anderen weitergeholfen. Für Fragen stehe ich natürlich zur Verfügung, soweit mir das möglich ist.

Hier noch ein paar hilfreiche Links:

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Notebook vs. Netbook – Ein kurzer Vergleich für Studenten

Netbooks sprießen wie Pilze aus dem Boden und die Hersteller unterbieten sich dabei regelmäßig mit den Preisen. Grund genug, sich dem Thema einmal aus einer ganz konkreten Sichtweise zu widmen: Netbook vs. Notebook für Studenten.

Auch wenn es die meisten inzwischen wissen dürften, eine kleine Beschreibung der sogenannten „Netbooks“: Dieser neue Modebegriff wurde eingeführt für die aktuell so beliebten Mini-Notebooks, die in der Regel zwischen 7 und 10 Zoll Bilddiagonale messen, im großen Schnitt mit dem Intel Atom Prozessor werkeln und fast allesamt im Preisbereich zwischen 200 und (meist) maximal 400 Euro mitspielen. In diesem Beitrag sollen besonders die Vor- und Nachteile gegenüber konventionellen Notebooks beleuchtet werden, um eine kleine Kaufberatung zu leisten. Dieser Artikel erhebt bei weitem keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wendet sich auch eher an die weniger technisch versierten Studis unter euch (die Freaks dürften an dieser Stelle ohnehin eher müde lächeln 😉 ).

Punkt 1: Der Preis

Netbooks sind ab etwa 200 Euro zu haben. Dann meist mit 9 Zoll Display, 8 – 12 GB festem Speicher und Linux als Betriebssystem. Zwischen 300 und 400 Euro liegen in der Regel die Modelle mit 10 Zoll, Festplatten zwischen 80 und 160 GB, sowie Windows XP.

Notebooks dagegen haben einen deutlich größeren Preisbereich. Ab etwa 500 Euro sind bereits Einsteigermodelle mit 15 Zoll, Dual Core Prozessor und Festplatten ab 160 GB erhältlich. Je nach Ausstattung ist der Preis natürlich nach oben nahezu offen.

Punkt 2: Mobilität

Durch die geringen Abmessungen und Bildschirmgrößen sind Netbooks sehr portabel und bringen meist nur etwa 1 kg auf die Waage. Die großen Notebook-Brüder hingegen bringen es da in den üblichen Maßen meist auf etwa 2.5 – 3 kg.

Die meisten Netbooks (besonders die etwas günstigeren) besitzen einen 3 Zellen Akku, der in der Regel kaum mehr als 2,5 Stunden Laufleistung verspricht. Modelle mit 6 Zellen kommen dementsprechend auch auf sehr interessante Laufzeiten von etwa 5 Stunden, was dann auch einem Einsatz in der Uni über mehrere Vorlesungen durchaus gerecht werden kann.

Übliche Notebooks bringen es beim größten Teil der Modelle auf rund 3 bis 4 Stunden, ausgehend von üblichen Allroundgeräten in 15 bzw. 15,4″. Natürlich gibt es auch hier einige Ausnahmen nach unten wie oben, dies muss man eben den herstellereigenen Datenblättern bzw. Tests entnehmen.

Punkt 3: Leistung

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen und begründet auch unter anderem die zum Teil große Preiskluft zwischen Net- und Notebook. Denn der Intel Atom Prozessor der Netbooks mag zwar für das Surfen im Internet und übliche Officearbeiten durchaus ausreichend sein, hinkt aber praktisch jedem in der heutigen Zeit verbauten Prozessor aus aktuellen Notebooks extrem hinterher. An größere Aufgaben sollte also hier nicht gedacht werden.

Punkt 4: Größe – Pro und Kontra

Wie bei Punkt 2 bereits ersichtlich, steht durch die geringen Abmessungen besonders das geringe Gewicht und die dadurch einfache Möglichkeit des Transportes bei Netbooks klar auf der Habenseite. Doch alles hat seine Vor- und Nachteile:

Die absolute Mehrheit aller Netbooks bietet eine Bildschirmauflösung von 1024 x 600 Pixeln. Das bedeutet vorallem eines: Auf Webseiten und in Dokumenten scrollen scrollen und nochmals scrollen 😉 Denn natürlich bleibt bei all dem Minimalismus die sichtbare Bildschirmauflösung auf der Strecke. Dem sollte man sich durchaus bewusst sein.

Fazit

Für die Uni, zum Schreiben und Surfen sicherlich eine sehr interessante Sache. Es hat offenbar seinen guten Grund, warum ich in den Vorlesungen immer mehr „EeePCs“ und Konsorten ausmachen kann 😉 Doch wer noch keinen Rechner oder ein Notebook als „Allrounder“ hat, sollte von einem Netbook Abstand nehmen. Denn die Winzlinge sind eben nicht nur klein im Preis, sondern auch in ihren Einsatzzwecken und können bei der momentanen Leistung keinem aktuellen System auch nur ansatzweise das Wasser reichen. Als Ergänzung des bisherigen Rechners, egal ob für die Vorlesung oder als kleine „Surfmaschine“ für unterwegs dagegen sicherlich eine unheimlich tolle Sache.