Mehr vom Geld: So sparen Studenten im Haushalt

Als Studentin oder Student steht man oft vor der Herausforderung, mit begrenzten finanziellen Mitteln über die Runden zu kommen. Zwischen Studiengebühren, Miete, Lebensmittel und dem Wunsch nach einem guten Lebensstandard bleibt nicht selten wenig Spielraum für das Budget. Aber Sparen geht trotzdem – vor allem im Haushalt. Mit diesen Tipps geben Studierende weniger Geld in den eigenen vier Wänden aus.

Die Fixkosten im Blick behalten: Wohnen, Strom, Internet

Die erste Wohnung oder WG bringt insbesondere eines mit sich: neue Fixkosten. Zu den festen monatlichen Kosten gehören Miete, Strom, Internet und eventuelle Versicherungen. Als Student und angehender Bachelor in Marketing, Design, Management oder Psychologie kann man allerdings von speziellen Tarifen profitieren. Beim Internet und Telefon sollte man auf studentenfreundliche Angebote achten oder einfach aktiv beim Anbieter nachfragen. Regelmäßiges Überprüfen der Tarife und ein Anbieterwechsel zur richtigen Zeit können zusätzlich Kosten einsparen. Außerdem ist es hilfreich, bei der Wohnungssuche den aktuellen Mietspiegel im Blick zu haben. Wo sind Wohnungen derzeit besonders preiswert zu erhalten?

Stromsparen leicht gemacht

Es gibt eine gute Nachricht: Im Alltag lassen sich durch bewusstes Handeln viele Kosten einsparen, vor allem beim Stromverbrauch. Schon die einfachsten Maßnahmen helfen dabei, den Energieverbrauch immens zu minimieren. Im Umgang mit elektrischen Geräten ist Folgendes ratsam:

  • Stets den Energiesparmodus aktivieren.
  • Alle Geräte ausschalten, sobald sie nicht mehr genutzt werden, statt sie in den Stand-by-Modus zu versetzen. Hier helfen Steckdosen mit Schaltern, da die Geräte so nicht ständig ein- und ausgesteckt werden müssen.
  • Das Ladegerät von Smartphone und Co. aus der Steckdose ziehen, wenn der Akku voll ist.
  • Den energiefreundlichen Eco-Modus verwenden.
  • Alle Geräte regelmäßig warten und reinigen, um stromfressende Verschleißerscheinungen zu vermeiden.
  • Bei dem Erwerb von neuen Haushaltsgeräten auf die Energieeffizienzklasse achten. Die Labels reichen von A bis G, wobei A die beste Energieeffizienz auszeichnet, während Geräte mit G besonders viel Strom fressen.

Auch richtiges Heizen und Kühlen sowie die Verwendung von Sparduschköpfen wirken wahre Wunder. Im Winter ist es ratsam, die Heizungen per Schaltuhr zu betreiben, wenn keiner zu Hause ist. Wichtig ist es außerdem, richtig zu lüften, damit nicht zu viel der kostenintensiven Wärme entweicht.

Clever einkaufen und Studentenrabatte nutzen

Selbst beim Einkaufen gibt es einige Methoden, welche die finanziellen Ausgaben deutlich senken. Allen voran hilft eine erstellte Einkaufsliste dabei, Impulskäufe zu verhindern. Wer weiß, was er kaufen möchte, geht zielgerichteter darauf zu. In vielen Städten profitieren Studierende außerdem von Studentenrabatten und Studententarifen, die sich nicht nur auf den Einkauf von Lebensmitteln beschränken, sondern oftmals auch für bestimmte Freizeitaktivitäten oder den Erwerb von Elektrogeräten gelten. Initiativen wie foodsharing helfen zudem dabei, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und diese gleichzeitig zu einem kleinen Preis zu erhalten. Besonders junge Menschen, denen Nachhaltigkeit wichtig ist, profitieren hierbei doppelt.

Studienmaterial, Medikamente und Co: Bei allen Anschaffungen sparen

Neben Lebensmitteln und Haushaltsgeräten fallen während des Studiums auch andere Anschaffungen an. Neues Studienmaterial geht für gewöhnlich ins Geld. Der Blick in Online-Datenbanken der Universitäten oder der Erwerb von gebrauchten Büchern lohnt sich deshalb in den meisten Fällen. Letztere können über spezielle Plattformen erhalten werden. Bücherbörsen an Hochschulen sind ebenfalls eine gute Anlaufstelle. Der Online-Kauf bringt auch bei Medikamenten Rabatte und ist tendenziell günstiger als der Kauf in der lokalen Apotheke.