Mit Clubs und Vereinen verschiedenster Art lernen Studenten Gleichgesinnte kennen.

Teams, Clubs, Meetups – originelle Ideen für Studenten

„Die Studienzeit ist die schönste Zeit!“ – das hört man immer wieder von Leuten, die ihr Studium schon lang hinter sich gebracht haben. Für alle von uns, die noch an der Uni sind, sollten solche Aussagen einen Schub Motivation geben, das meiste aus der Studienzeit zu machen und die Zeit als Student bestmöglich zu nutzen und zu genießen. Das heißt auch, sich immer Zeit für einen Ausgleich zum stressigen Studienalltag zu nehmen, um nicht vollkommen im Lernstress unterzugehen, sondern auch Zeit für sich und seine Hobbys zu haben.

Was sich hierzu hervorragend eignet, sind Clubs, Vereine und Meetups mit Studenten an der Uni. Mit regelmäßigen Treffen und gemeinsamen Veranstaltungen wird es gleich viel einfacher, sich Zeit für die Dinge zu nehmen, die man gern macht. Viele lassen schließlich so manch ein Hobby während des Studiums schleifen – das muss aber nicht so sein. Um Clubs beizutreten oder diese sogar selbst zu gründen, muss man allerdings nicht einen Teamsport ausüben oder der Studentenvertretung beitreten, denn Clubs und Meetups gibt es inzwischen zu den unterschiedlichsten Themen und Hobbys. Und wenn es einen gewissen Club noch nicht gibt, kann man ihn einfach selbst ins Leben rufen. Damit widmet man sich seinen Hobbys und lernt zudem gleich noch garantiert Gleichgesinnte kennen – damit holt man das meiste aus der Studienzeit und macht sich die Vorteile der Unizeit mit einem Studenten-Club bestmöglich zunutze. Wir stellen ein paar Ideen für Clubs vor, die von den typischen Standardvereinen abweichen.

E-Sports

Wer hat eigentlich behauptet, in einem Sportverein muss man unbedingt ins Schwitzen kommen oder einem Ball in der einen oder anderen Form hinterherjagen? Es geht auch anders. Denn für alle, die in ihrer Freizeit gern Videospiele spielen, könnte ein E-Sport-Club an der Uni genau das Richtige sein. Videospiele sind in der heutigen Zeit so beliebt wie eh und je, da werden sich sicherlich zahlreiche Mitstudenten finden lassen, die sich gern mit anderen Gamern zusammentun würden, um gemeinsam zu gamen.

Ob es das freundliche FIFA-Match eins gegen eins ist, eine Fortnite-LAN-Party im kleinen Kreis oder ein richtiges League-of-Legends-Turnier gegen Studententeams aus anderen Unis, ist dabei jedem selbst überlassen. Tatsächlich werden E-Sports-Teams an deutschen Hochschulen heutzutage immer beliebter, während der digitale Sport auf globaler Ebene stetig wächst und gedeiht. So haben Studenten in Deutschland bereits das Start-up University eSport Germany (UEG) gegründet, das Wettbewerbe für Studierende veranstaltet sowie bei Fragen rund um den universitären E-Sport aushilft. Für alle Gamer, die es ernst meinen, könnte das sogar der erste Schritt in Richtung E-Sportler-Karriere sein.

Karten- und Brettspiele

Sind digitale Games nicht das Richtige, kann man sich auch zum gemeinsamen Spielen von ganz traditionellen, analogen Spielen mit anderen Studierenden treffen. Wer mag schließlich nicht den guten alten Spieleabend mit Brett- und Kartenspielen? Mit einem entsprechenden universitären Club bzw. regelmäßigen Meetups bringt man den analogen Spielspaß in den Studienalltag. Durch die vielen möglichen Spiele, die man bei einem solchen Treffen spielen kann, lassen sich zweifelsohne jede Menge Studenten finden, die dabei sein wollen.

Zahlreiche der bekanntesten Karten- und Brettspiele eignen sich hervorragend, um in der Runde mit anderen Studenten zu spielen, Spaß zu haben und einander besser kennenzulernen. Ein regelmäßiger Siedler-Abend, die Doppelkopfrunde, das Risiko-Match oder der Skatstammtisch sind nur eine Auswahl der vielen Möglichkeiten. Auch das Kartenspiel Blackjack könnte sich eignen. Doch man muss bei einem Blackjack-Treffen nicht einfach nur gemeinsam spielen, denn man kann auch Karten zählen lernen. Das ist eine Methode, mit der Spieler erkennen können, wenn sich der Vorteil zu ihren Gunsten wendet, indem sie bestimmten Karten spezifische Zahlen zuordnen. Mit dieser Methode kann ein Spieler seine Gewinnchancen verbessern und in den richtigen Momenten seine Einsätze erhöhen. Außerdem bietet das Kartenzählen einen hervorragenden Weg, um seine Mathekenntnisse zu verbessern. Ein Blackjack-Club könnte zudem für all diejenigen besonders interessant sein, die in die Fußstapfen des legendären Teams vom MIT aus USA treten wollen, die das Kartenzählen perfektionierten und die Methode in Las Vegas an den Blackjack-Tischen anwendeten.

Buchclub

Wer gern liest, kann in einem Buchclub an der Uni die Freude an der Literatur mit anderen Studenten teilen.

Für alle, die es lieben, in Büchern zu schmökern und die besten Werke der Literatur zu verschlingen, könnte ein Buchclub eine hervorragende Idee sein, um dieses Hobby mit anderen Studierenden zu teilen. Hier kann man sich die bedeutendsten Romane der Geschichte vornehmen, sich von Mythologien und Fantasien umhüllen lassen oder mit den neusten Bestsellern die Schriftsteller von heute feiern. Gemeinsam zu lesen und über die Geschichten, Interpretationen und schockierenden Plot-Twists zu diskutieren, macht Lesefreunden nicht nur jede Menge Spaß, sondern hilft auch, neue Perspektiven zu sehen, seinen Horizont zu erweitern und dabei auch noch viel zu lernen. Vor allem für alle, die gern lesen, sich aber im Studienstress nicht die Zeit dafür nehmen, kann ein Buchclub genau die richtige Motivation liefern, wieder zu schmökern.

Krypto-Themen

Kaum ein Thema ist aktuell so groß wie alles rund um die Blockchain und Kryptowährungen. Bitcoin, Ethereum und Co. schreiben immer wieder mit neuen Rekordwerten Schlagzeilen und haben inzwischen die Aufmerksamkeit sehr vieler Menschen ergattert. Und da ist auch die Anzahl der Studierenden, die sich für Krypto-Themen begeistern und entweder selbst mehr darüber erfahren wollen oder Wissen mit anderen teilen können, sehr groß. Mit einem Krypto-Club finden alle an der Uni zusammen, die sich dafür interessieren. Der Bereich der digitalen Währungen und der Blockchain befindet sich in einem kontinuierlichen Wandel, sodass man sich mit regelmäßigen Treffen über Neuigkeiten, eigene Erkenntnisse, Erfahrungen und Strategien optimal austauschen und voneinander lernen kann. Dabei kann man sogar sein technisches Wissen ausbauen und gleichzeitig mehr über Finanzen erfahren, während man mit den Nachrichten immer auf dem neusten Stand der Krypto-Welt bleibt. Gemeinsam mit Gleichgesinnten macht das gleich viel mehr Spaß!

Clubs und regelmäßige Meetups sind eine hervorragende Art, um neue Leute mit den gleichen Interessen kennenzulernen und gemeinsam das Hobby auszuleben, das man sonst eventuell im Studienstress vernachlässigen würde. Dafür eignen sich sämtliche Themengebiete von E-Sports bis Krypto und alles dazwischen.