Diese Versicherungen braucht jeder Student


Geld ist ein rares Gut bei Studenten, das wissen auch die Unternehmen. Sie bieten den angehenden Akademikern in Deutschland daher besondere Rabatte an, etwa bei Reisen, Hotels, Flüge oder Verträgen. Das gilt auch für Versicherungen, die jeder Mensch zur Absicherung bestimmter Risiken benötigt.


Es gibt in der Versicherungsbranche kaum ein Risiko, das sich nicht mit der passenden Police versichern lässt. Für den preisbewussten Studenten sind die meisten Versicherungen selbstredend nicht notwendig. Doch welche Versicherung ist für alle Studierenden sinnvoll und wie zahlt man für viel Schutz wenig Geld? Dieser Ratgeber klärt auf.


Nicht ohne meine Versicherung
In Deutschland gibt es mindestens zwei Versicherungen, die jeder Mensch unabhängig von seinem Einkommen haben sollte. Dazu gehört definitiv die Krankenversicherung. Sie ist eine Pflichtversicherung in der Bundesrepublik und jeder Bundesbürger ist zum Abschluss verpflichtet.
Junge Studenten sind bis zum 25. Lebensjahr bei den Eltern versichert, vorausgesetzt ein Elternteil geht einer beruflichen Tätigkeit nach. Eine Verlängerung über diese Altersgrenze ist im Einzelfall möglich. Zudem darf das Einkommen des Studenten nicht höher als 435 € oder 450 € bei einem Minijob sein. Ist die Versicherung über ein Elternteil nicht mehr möglich, ist der Abschluss einer günstigen studentischen Krankenversicherung möglich. Sie ist mindestens bis zum 30. Lebensjahr oder bis zum 14. Fachsemester möglich. Krankenversicherer bieten spezielle Tarife an, ein Vergleich lohnt sich.
Neben der Krankenversicherung darf die Privathaftpflichtversicherung nicht fehlen. Sie gehört nicht zu den Pflichtversicherungen, ist im Alltag aber unerlässlich. Sie greift immer dann, wenn im Privatleben Dritte versehentlich verletzt oder deren Eigentum beschädigt oder zerstört wird.

Die unterschätzte Berufsunfähigkeitsversicherung
Es klingt zunächst paradox, wenn dem Studenten eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) nahegelegt wird. Sind sie doch noch gar nicht im Berufsleben unterwegs. Es ist für das spätere Berufsleben jedoch von großem Vorteil, schon zur Studentenzeit eine BU in der Tasche zu haben. Auf Lebenszeit niedrigere Prämien machen eine BU-Versicherung auch für Studenten sinnvoll.
Beim Abschluss der Versicherung errechnet sich die Prämie aus dem Risiko für die Versicherung, dass der Versicherungsfall eintritt. Bei jungen Menschen mit einem guten Gesundheitszustand ist das Risiko selbstredend deutlich geringer als bei einem 30-jährigen Handwerker. Je früher die BU abgeschlossen wird, umso mehr Geld zahlt man statistisch bis zu einem möglichen Versicherungsfall ein. All das reduziert das finanzielle Risiko der Versicherung.

Spezielle Studentenrabatte nutzen
Software gibt es günstiger für Studenten, eine Berufsunfähigkeitsversicherung ebenfalls. Fast alle Versicherungen führen in ihrem Portfolio spezielle Tarife für junge Menschen. Sie zeichnen sich durch geringe Prämien bei einem hohen Versicherungsschutz aus.
Beim Abschluss der Versicherung ist darauf zu achten, dass sie auch für das gewählte Berufsfeld gültig ist. Für jede Branche berechnet der Versicherer ein anderes Risiko, das sich auf die Höhe der Prämie auswirkt. Ändert sich während des Studiums der Berufswunsch, ist die Versicherung darüber zu informieren.

Versicherung, die kein Student braucht
Drei sinnvolle Versicherung gibt es, noch viel mehr Versicherungen haben für Studenten wenig bis keinen Nutzen. Dazu gehört beispielsweise die Brillenversicherung. Deren Kosten stehen in keiner Relation zu den Leistungen für diese Versicherung. Das gleiche gilt übrigens auch für eine Reisegepäckversicherung oder eine Handyversicherung.
Angesichts der niedrigen Renditen ist auch die Lebensversicherung mittlerweile keine sinnvolle Versicherung mehr. Immer mehr Versicherungsexperten sowie die Verbraucherzentralen raten vom Abschluss einer Lebensversicherung ab.

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