Statt teurer Nachhilfe: Geldbeutel schonen mit cleveren Lernstrategien


Als Student muss man sparen, wo man kann. Doch was tun, wenn die Leistungen nicht stimmen und somit ein guter Uniabschluss in weite Ferne rückt? Nachhilfe von einem Profi wäre hier wohl die erste Möglichkeit, die Betroffenen in den Sinn kommt. Geht es nicht auch günstiger? Sehr wohl, die nötige Eigeninitiative und Bereitschaft zum Lernen vorausgesetzt!

Wenn die Noten bei Klausuren nicht so gut ausfallen wie erhofft, liegt das – auch wenn man sich diese Tatsache ungern bewusst macht – in aller Regel in der eigenen Verantwortung. Besonders ärgerlich ist ein schlechtes Ergebnis, wenn man intensiv für eine Klausur gepaukt hat. Tatsächlich ist wochenlanges, pausenloses Lernen längst keine Garantie dafür, dass man in der Klausur gut abschneidet. Aber woran liegt es, wenn ein Kurs trotz aller Bemühungen am Ende mit mittelmäßiger Note oder gar nur knapp bestanden wird?

Ein Grund könnte sein, dass man zwar genug Zeit ins Lernen investiert, jedoch mit der falschen Strategie gelernt hat. Nicht umsonst mahnten bereits die Lehrer in der Schulzeit, mal solle Stoff nicht einfach nur auswendig lernen. Besser funktioniert es mit unseren Tipps für clevere Lernstrategien.

1. Verschiedene Lernmittel nutzen

Immer nur mit dem dicken Ordner zu lernen, der aus Vorlesungsfolien und Mitschriften besteht, ist nicht nur ermüdend, sondern auch nicht sonderlich zielführend. Anstatt zu versuchen, sich die Inhalte mit bloßem Lesen einzuprägen, kann man etwa Karteikarten beschriften oder aber auch Mindmaps zeichnen, die verschiedene Inhalte miteinander verbinden.

Auch digitales Lernen kann eine sinnvolle Ergänzung zum Auswendiglernen darstellen. Das gilt speziell für Sprachen, denn hier können mittlerweile auch Vokabellern-Apps für das Smartphone dabei helfen, sich neue Vokabeln langfristig einzuprägen. Gute Apps ergänzen dabei die Lernmaterialien, die auch im Sprachkurs der Uni verwendet werden, sodass man stets auf dem geforderten Wissensstand ist. Neben Apps kommen aber auch andere Formate fürs Lernen an PC, Tablet und Smartphone infrage. So gibt es beispielsweise auf Plattformen wie YouTube unzählige erklärende Videos, die den Lernstoff sogar oft noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive beleuchten können.

2. In Bewegung lernen

Für langfristig erfolgreiches Lernen ist es vonnöten, dass Inhalte zum einen sinnvoll miteinander verknüpft werden und zum anderen dabei ins Langzeitgedächtnis übergehen. Um diese Ziele zu erreichen, kann es helfen, sich vor einer Lerneinheit sportlich zu betätigen. Besonders förderlich ist dabei Bewegung an der frischen Luft. Sport wirkt sich positiv auf Konzentration und Leistungsfähigkeit aus, weil er die Blutzirkulation in Schwung bringt. Das Gehirn wird so besser mit Sauerstoff versorgt und ist aufnahmefähiger.

3. Gelerntes aktiv anwenden

Um zu prüfen, wie gut man das Gelernte tatsächlich bereits verstanden hat, muss man es aktiv anwenden. Hilfreich sind hierbei Lerngruppen mit anderen Studierenden, in denen man über den Unterrichtsstoff diskutieren kann. Je nach Studienfach kann man dort zum Beispiel wirtschaftliche Case Studies bearbeiten oder aber sich in einer fremden Sprache austauschen. Hilfreich sind nicht zuletzt Probeklausuren, in denen man das Wissen testen kann.

Bild: ©istock.com/stockfour

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